Regionalliga Bayern
: Markus Zschiesche nicht mehr Trainer der Würzburger Kickers

Erst im Sommer 2024 hatte Markus Zschiesche die Würzburger Kickers in der Regionalliga Bayern übernommen, nun ist der Ex-Trainer des SV Babelsberg bereits wieder weg.
Von
Peter Mertes
Würzburg
Jetzt in der App anhören
Würzburger Kickers - TSG 1899 Hoffenheim: 15.08.2024, Bayern, Würzburg: Fußball: DFB-Pokal, Würzburger Kickers - TSG 1899 Hoffenheim, 1. Runde: Würzburger Kickers Trainer Markus Zschiesche gibt nach einem Tor Anweisungen an die Mannschaft. Foto: Daniel Vogl/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Trennung: Markus Zschiesche ist nicht mehr Trainer bei den Würzburger Kickers.

Daniel Vogl/dpa

Das war ein kurzes Intermezzo für Markus Zschiesche als Trainer bei den Würzburger Kickers in der Regionalliga Bayern. Am 12. Juni 2024 hatte der Verein den Ex-Trainer des SV Babelsberg als neuen Chefcoach vorgestellt, nur drei Monate später verkündet der Verein am Montagmittag (9. September) die Trennung vom 42-Jährigen.

Aus den ersten sieben Ligaspielen hat Zschiesche mit seinem neuen Team nur zehn Punkte geholt – zu wenig für den letztjährigen Meister der bayrischen Regionalliga-Staffel, der in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga an Hannover 96 II gescheitert war. Zuletzt gab es in der Liga eine 0:4-Niederlage gegen die SpVgg Bayreuth, der Rückstand auf die Tabellenspitze beträgt bereits elf Punkte. Zudem ist man nach einem 1:3 gegen Drittligisten FC Ingolstadt im Achtelfinale des Landespokals rausgeflogen.

Die Würzburger Kickers wollten mit Zschiesche in die 3. Liga

„Nach eingehender Analyse der sportlichen Gesamtsituation und intensiven Gesprächen der sportlichen Verantwortlichen mit den Gremien, wurde eine Veränderung auf der Trainerposition beschlossen“, erklärt der Verein die Trennung in einer Mitteilung.

Nach dem verpassten Aufstieg in diesem Sommer hatte Zschiesche Marco Wildersinn als Trainer abgelöst und musste in nur dreieinhalb Wochen Vorbereitung einen Umbruch moderieren: 14 neue Spieler waren gekommen, darunter einige, die Zschiesche bereits aus seiner Zeit in der Regionalliga Nordost kannte. Mit Theo Harz war unter anderem ein ehemaliger Energie Cottbus-Jugendspieler nach Würzburg gewechselt, der unter Zschiesche in der FCE-Jugend gespielt hatte. Zudem trainierte Zschiesche im Herrenbereich von 2022 bis 2024 den SV Babelsberg und zuvor TeBe Berlin.

In Würzburg war das erklärte Ziel von Verein und Trainer der Aufstieg in die 3. Liga gewesen – im Sommer 2025 steigt der Meister der Bayern-Staffel direkt auf, während sich Nordost und Nord in den Aufstiegsspielen treffen. „Ich habe alles für die Mannschaft, den Verein und die Arbeit auf dem Platz gegeben“, wird Zschiesche in der Mitteilung des Vereins zitiert. „Ich drücke die Daumen, dass die gesteckten Ziele erreicht werden.“ Interimsweise übernehmen in Würzburg Sportdirektor Sebastian Neumann und Zschiesches langjähriger Co-Trainer Ronny Ermel.

Tabelle der Regionalliga Bayern

Energie Cottbus

Das ist gerade bei Energie Cottbus los! Alle Infos für Fans und wichtige Entwicklungen beim FCE finden Sie hier.

Zum Podcast