LHC Cottbus: Neuzugang Kuno Schauer – warum beendet er seine Profikarriere?

Kuno Schauer wechselt aus der 2. Handball-Bundesliga in die Regionalliga Ostsee-Spree zum LHC Cottbus. Der 26-Jährige begründet den ungewöhnlichen Schritt.
Eibner-Pressefoto/Jan Rollinger- Kuno Schauer wechselt vom TV Großwallstadt zum LHC Cottbus und beendet seine Profikarriere.
- Der 26-Jährige zieht nach Berlin, um sein Studium zu beenden.
- Freund Marc Schmitz brachte ihn zum Regionalligisten.
- Schauer soll auf Rückraum Mitte und halblinks spielen.
- LHC Cottbus will in die 3. Liga aufsteigen, Saison beginnt im September.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der LHC Cottbus hat sich prominent verstärkt: Kuno Schauer, zuletzt beim TV Großwallstadt in der 2. Handball-Bundesliga aktiv, läuft künftig für die Lausitzer auf. Ein Transfer, der überrascht – nicht nur wegen der sportlichen Qualität des 26-Jährigen, sondern auch wegen seiner Entscheidung, sich aus dem Profi-Handball zurückzuziehen.
Die Gründe liegen nicht auf dem Spielfeld. Schauer zieht es zurück nach Berlin, wo er sein Studium beenden will. Der Wechsel zum Regionalligisten LHC Cottbus ist für ihn die Chance, Leistungssport und akademische Zukunft miteinander zu verbinden.
Kuno Schauer zwischen Bundesliga-Erfahrung und Hörsaal
Seit 2021 stand Kuno Schauer beim TV Großwallstadt unter Vertrag, sammelte Spielpraxis in der 2. Bundesliga und überzeugte als dynamischer Rückraumspieler mit starkem Eins-gegen-Eins und sicherem Wurf. In Cottbus soll er künftig sowohl auf Rückraum Mitte als auch auf halblinks eingesetzt werden.
Dass ein Spieler mit diesem Profil den Schritt in die Regionalliga geht, ist ungewöhnlich. Doch Schauer verfolgt klare Ziele. Sein Studium in Berlin hat Priorität und dennoch wollte er nicht gänzlich auf Leistungssport verzichten.
Kontakt zum LHC Cottbus kam über Freundschaft zustande
Dass es überhaupt zum Kontakt mit dem LHC kam, verdankt sich einer Freundschaft. LHC-Kreisläufer Marc Schmitz kennt Schauer seit Jahren. Über ihn wurde der 26-Jährige auf die Lausitzer aufmerksam – und überzeugt.
LHC-Präsident Kai-Uwe Weilmünster ist vom Neuzugang begeistert: „Wir freuen uns sehr, einen Spieler mit so einer Qualität verpflichten zu können. Er kann in entscheidenden Phasen den Unterschied machen.“ Schauer ist nach Torwarttalent Niclas Schuhmann der zweite neue Mann beim LHC.
Ambitionierter Neustart in der Regionalliga Ostsee-Spree
Cottbus will in der kommenden Regionalliga-Saison zurück in die 3. Liga. Nach dem Abstieg wurde der Kader gezielt verstärkt. Elf Stammspieler haben verlängert, mit Schauer kommt Erfahrung hinzu, mit Schuhmann Perspektive. Der Mix stimmt.
Die Gegner heißen Werder, Usedom, Ludwigsfelde – alles Teams mit Ambitionen, die ihr Aufstiegsrecht in der vergangenen Saison nicht wahrnehmen wollten. Der LHC will diese Chance nutzen. „Wir haben einen klaren Plan“, sagt Weilmünster. „Und wir werden klüger und stärker zurückkommen.“ Die neue Saison der Regionalliga Ostsee-Spree beginnt im September.


