Lausitzer Füchse DEL2
: Wilde Niederlage in Krefeld – Gegentore nach eigenem Jubel

In der DEL2 verlieren die Lausitzer Füchse in einem wilden Spiel bei den Krefeld Pinguinen mit 4:6. Nach eigenen Treffern ist das Team aus Weißwasser zu unkonzentriert.
Von
Peter Mertes,
Frank Noack
Krefeld
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Lausitzer Fuechse vs. Selber Woelfe: 15.11.2024, Weisswasser, Lausitzer Fuechse vs. Selber Woelfe

Auswärtsniederlage: Nach dem Sieg gegen die Selber Wölfe am Freitagabend müssen sich die Lausitzer Füchse in der DEL2 zwei Tage später bei den Krefelder Pinguinen geschlagen geben.

Thomas Heide
  • Lausitzer Füchse verlieren 4:6 gegen Krefeld Pinguine in einem turbulenten Spiel.
  • Team aus Weißwasser nach eigenen Toren oft unkonzentriert.
  • Zuvor Sieg gegen Selber Wölfe im Penaltyschießen.
  • Nächstes Spiel am 22. November gegen Blue Devils Weiden.
  • Trainer Christof Kreutzer lobt Kampfgeist nach Länderspielpause.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein äußerst wechselhaftes Auswärtsspiel erlebten die Lausitzer Füchse am Sonntag bei der 4:6 (1:2, 2:2, 1:2)-Niederlage gegen die Krefeld Pinguine. Schon nach 55 Sekunden kassierte das Team aus Weißwasser die erste Zeitstrafe, überstand diese aber unbeschadet und ging später selbst im Power-Play durch Lane Scheidl in Führung (17.).

Es war eine wilde Phase zum Schluss des letzten Drittels, denn 71 Sekunden später lagen die Füchse in Rückstand. David Cerny und Matt Marcinew trafen im Abstand von nur einer halben Minute für Krefeld (18.). Wiederum kurz darauf glichen die Füchse beinahe aus, doch der Schuss von Nils Elten landete am Lattenkreuz (19.).

Weißwasser hält das Spiel trotz Schwäche im zweiten Drittel offen

Als die Lausitzer im zweiten Drittel ausglichen (28.), weil Clark Breitkreuz den gegnerischen Goalie ausspielte, waren sie in der Freude über den eigenen Treffer erneut zu unkonzentriert. 30 Sekunden später ging Krefeld wieder in Führung (28.) – Scheidl hatte gepatzt und den Puck vor dem eigenen Tor verloren.

In Überzahl nach einem Stockschlag von Weißwassers Eric Valentin legten die Pinguine sogar das 4:2 nach (33.). In der Folge hatten die Gäste in der schwächsten Phase ihres Spiels Glück, nicht noch höher in Rückstand zu geraten. Wie aus dem Nichts schafften sie hingegen durch Jordan Taupert den Anschlusstreffer (38.).

Mit nur einem Tor Rückstand ging es in das letzte Drittel, wo Krefelds Max Newton in Überzahl das 5:3 (44.) erzielte. In eigener Überzahl verkürzten die Füchse aber dank Jérémy Beaudry erneut (46.) und gingen in eine offene Schlussphase mit vielen Nickligkeiten. Breitkreuz verpasste bei einer Großchance den Ausgleich (51.), stattdessen besorgte Krefelds Alexander Weiß nach Cerny-Assist den 6:4-Endstand (56.).

Lausitzer Füchse siegen am Freitag im Penaltyschießen

Am Freitagabend hatten sich die Lausitzer Füchse im ersten Spiel nach der Länderspielpause gegen die Wölfe Selb mit 3:2 im Penaltyschießen durchgesetzt. Es war eine hart umkämpfte Partie mit einer sehr robusten Gangart der Gäste. „Die Strafen haben das Spiel kaputtgemacht und in die Länge gezogen. Ein Spiel ohne Strafen ist einfach schöner, weil dann mehr Eishockey gespielt wird“, sagte Tom Knobloch bei SportdeutschlandTV.

Im Penaltyschießen war Roope Mäkitalo als einziger Spieler erfolgreich. „Es ist nicht einfach, nach der Pause wieder reinzukommen. Aber meine Mannschaft war sofort da. In der Verlängerung hatten wir gute Chancen. Ich denke, die zwei Punkte sind verdient“, sagte Füchse-Trainer Christof Kreutzer.

Lausitzer Füchse gegen Krefelder Pinguine – die Statistik

Krefelder Pinguine – Lausitzer Füchse 6:4 (2:1, 2:2, 2:1)

Tore: 0:1 Lane Scheidl Valentin (17.), 1:1 David Cerny (18.), 2:1 Matt Marcinew (18.), 2:2 Clarke Breitkreuz (28.), 3:2 David Cerny (28.), 4:2 David Vandane (33.), 4:3 Jordan Taupert (38.), 5:3 Max Newton (44.), 5:4 Jérémy Beaudry (46.), Alexander Weiß (56.); Schiedsrichter: Seedo Janssen/Jakob Sauerzapfe; Strafminuten: 8/6

Das nächste Spiel: Blue Devils Weiden – Lausitzer Füchse am Freitag (22. November) um 20 Uhr.