Lausitzer Füchse DEL2
: Weißwasser verliert in Krefeld – Neuzugang noch nicht dabei

Die Lausitzer Füchse verlieren in der DEL2 bei den Krefeld Pinguinen mit 2:4. Beim Team aus Weißwasser fehlen weiterhin mehrere wichtige Spieler.
Von
Peter Mertes
Krefeld
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Starting Six Fuechse ,

GER, Ravensburg Towerstars vs. 
Lausitzer Fuechse, Eishockey, DEL2,  Spielzeit 2024/2025, Spieltag 43, 02.02.25


Foto: Eibner-Pressefoto/Maximilian Rist

Auswärtsniederlage: Die Lausitzer Füchse (hier beim Auswärtsspiel in Ravensburg) unterliegen in der DEL2 bei den Krefeld Pinguinen mit 2:4. Die Niederlage hätte für die ersatzgeschwächten Gäste noch deutlicher ausfallen können.

Eibner-Pressefoto/Maximilian Rist
  • Lausitzer Füchse verlieren 2:4 gegen Krefeld Pinguine in der DEL2.
  • Topscorer Roope Mäkitalo und weitere wichtige Spieler fehlen.
  • Neuzugang Gary Haden noch nicht im Einsatz.
  • Clarke Breitkreuz und Alexander Dosch erzielen Tore für Weißwasser.
  • Nächstes Spiel: Sonntag gegen Selber Wölfe.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Lausitzer Füchse verlieren ihr Auswärtsspiel bei den Krefeld Pinguinen in der DEL2 verdient mit 2:4 (0:1, 1:1, 1:2) und zeigen lange Zeit nur wenig Offensivschwung. Schon früh brachte ein kurioser Treffer Weißwasser in Rückstand. Die Füchse-Verteidiger Sebastian Zauner und Tim Sezemsky nahmen Krefelds Matt Marcinew vor dem Tor in die Zange, doch genau das half den Pinguinen: Einem Schuss von Max Newton konnte Marcinew dadurch nicht ausweichen, von seiner Schulter prallte der Puck über die Linie (6.).

„Es war ein schwieriges Drittel“, zog Weißwasser-Stürmer Clarke Breitkreuz bei Sportdeutschland TV als Zwischenfazit. „Wir hoffen in den nächsten zwei Dritteln mehr Druck auszuüben.“ Es blieb aber Krefeld am Drücker, Goalie Anthony Morrone und Charlie Jahnke verhinderten spektakulär das 0:2 und rissen dabei das Tor aus dem Eis (21.). Nach dem anschließenden Bully erhöhte das Heim-Team aber, weil Wes Newton völlig frei zum Schuss kam (21.).

Lausitzer Füchse haben weiterhin viele Verletzungssorgen

Weißwasser entwickelte hingegen kaum Offensivwucht und vermisste den erkrankten Topscorer Roope Mäkitalo, der für mindestens zwei weitere Wochen ausfällt. Sein Ersatz, der Neuzugang Gary Haden, war noch nicht im Aufgebot. Dass die Füchse nicht höher in Rückstand gerieten, war einzig dem glänzend aufgelegten Morrone im Tor. Besonders spektakulär seine Parade in der 34. Minute, als die über 5000 Zuschauer den Puck bereits im Netz sahen, ehe der Goalie sein Bein noch blitzschnell nach hinten ausstreckte.

Statt 0:3 aus Füchse-Sicht stand es 60 Sekunden später 1:2, Clarke Breitkreuz versenkte mit einer Einzelleistung wie aus dem Nichts zum Anschlusstreffer (35.). Zu einem Punktgewinn reichte es für die ersatzgeschwächten Gäste trotzdem nicht, Krefelds Philip Riefers sorgte im letzten Drittel für die 3:1-Vorentscheidung (51.), einen Traumangriff vollendete Matt Marcinew zum 4:1 für das Heimteam (52.), Nils Elten verkürzte dann noch zum 2:4-Endstand (59.).

Vor der Partie hatte es wenigstens ein paar gute Nachrichten für die Weißwasser-Fans gegeben, denn Michael Bartuli, Jordan Taupert und Toni Ritter können wieder mitwirken. Die Verletzungsmisere im Fuchsbau ist dennoch weiter groß: Neben Mäkitalo fällt Dylan Plouffe wegen einer Oberkörperverletzung für mindestens zwei Wochen aus. Auch Dominik Grafenthin ist weiter nicht einsatzfähig. Und für Louis Anders könnte die Saison sogar bereits beendet sein, der 23-Jährige fehlt mit einer Unterkörperverletzung voraussichtlich sechs Wochen.

Stimmen der Trainer von Lausitzer Füchse und Krefeld Pinguine

Christof Kreutzer (Lausitzer Füchse): „Wir wussten, dass Krefeld sehr gut anfängt. Sie haben ein sehr gutes erstes Drittel gespielt. Wir haben versucht, im Spiel zu bleiben und haben uns gut in die Pause gearbeitet. Im zweiten Drittel haben wir ein schnelles 0:2 bekommen, weil Fehler von solch einem Team sehr schnell bestraft werden. Mein Team hat aber weiter gearbeitet und das 1:2 erzielt, das hat uns Auftrieb gegeben. Dann haben wir uns weiter Chancen erspielt und die ersten zehn Minuten im letzten Drittel sehr gut gespielt. Diese Chancen müssen wir nutzen, um hier Punkte mitzunehmen, das haben wir nicht gemacht.“

Thomas Popiesch (Krefeld Pinguine): „Wir wussten, dass Weißwasser eine sehr gefährliche Mannschaft ist, die sehr kompakt steht und ein gutes Umschaltspiel hat. Die ersten 15 Minuten im zweiten Drittel haben mir richtig gut gefallen, da hätte das Team noch ein Tor nachlegen müssen. Und dann kommt mit einer Einzelaktion das Momentum, das Weißwasser aufgebaut hat. Wir müssen mental die komplette Zeit dran bleiben. Trotzdem hat die Mannschaft insgesamt ein sehr gutes Spiel gemacht und viel Energie aufs Eis gebracht.“

Krefeld Pinguine gegen Lausitzer Füchse – die Statistik

Krefeld Pinguine – Lausitzer Füchse 4:2 (1:0, 1:1, 2:1)
Tore:
 1:0 Matt Marcinew (6.), 2:0 Wes Newton (21.), 2:1 Clarke Breitkreuz (35.), 3:1 Philip Riefers (51.), 4:1 Matt Marcinew (52.), 4:2 Nils Elten (59.); Schiedsrichter: Cespiva/Tanko; Zuschauer: 5175; Strafminuten: 2/4.
Das nächste Spiel: Lausitzer Füchse – Selber Wölfe am Sonntag um 17 Uhr.