Lausitzer Füchse DEL2: Trainer Kreutzer feiert Eishockey - „Schöner als Fußball“

Das Auswärtsspiel mit den Lausitzer Füchsen bei der Düsseldorfer EG war für Trainer Christof Kreutzer die Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte.
Imago/Osnapix- Die Lausitzer Füchse unterlagen der Düsseldorfer EG 2:3 nach Penaltyschießen, holten aber einen Punkt.
- Trainer Christof Kreutzer kehrte an seine alte Wirkungsstätte in Düsseldorf zurück und zeigte sich zufrieden.
- Vor 5533 Zuschauern zeigten beide Teams ein spannendes Eishockeyspiel mit starken Torhüterleistungen.
- Kreutzer lobte die Leidenschaft seines Teams und zeigte sich beeindruckt von den 500 mitgereisten Fans.
- Nächstes Spiel der Lausitzer Füchse: Sonntag, Heimspiel gegen Eisbären Regensburg (17 Uhr).
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Trainer Christof Kreutzer hatte trotz der Niederlage der Lausitzer Füchse sichtlich Spaß an der Rückkehr zu seinem Ex-Verein Düsseldorfer EG. Weißwasser entführte bei der 2:3-Niederlage im Penaltyschießen am Freitagabend zumindest einen Punkt im Duell mit dem favorisierten DEL-Absteiger.
Die 5533 Zuschauer im Düsseldorfer PSD Bank Dome sahen ein rassiges Eishockeyspiel, zu dem auch die Gäste aus Weißwasser mit einer mutigen Auswärtsleistung beitrugen. Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschießen, als Yushiroh Hirano als einziger der insgesamt sechs Schützen erfolgreich war. Trotz der Niederlage wurde das Team von den rund 500 mitgereisten Füchse-Fans gefeiert.
„Alle Zuschauer haben heute ein tolles Eishockeyspiel gesehen – das war Hockey pur. Beide Teams wollten unbedingt gewinnen, es wurde um jeden Millimeter Eis gefightet“, erklärte ein gut gelaunter Christof Kreutzer. Der Füchse-Coach machte sogar eine Liebeserklärung der besonderen Art: „Ehrlich gesagt: Ich verstehe nicht, warum immer so viele Leute zum Fußball gehen – Eishockey ist tausendmal schöner anzuschauen.“
Dank an Fans der Lausitzer Füchse
Für Christof Kreutzer war es ein ganz besonderes Spiel gegen seinen Ex-Verein. Der gebürtige Krefelder stand zunächst als Spieler insgesamt zehn Jahre für die Düsseldorfer EG auf dem Eis. Von 2012 bis 2017 arbeitete er dann als Cheftrainer für den Traditionsverein. Seine Spieler taten am Freitagabend trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Kapitän Clarke Breitkreuz alles dafür, um Kreutzer eine gelungene Rückkehr nach Düsseldorf zu bescheren. Das erste Drittel ging zwar torlos aus, aber die Lausitzer Füchse waren das spielbestimmende Team. Später entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch – Eric Hjorth (1:1, 35. Minute) und John Broda (2:2, 37.) erzielten die Tore für Weißwasser.
Im letzten Drittel sowie in der Verlängerung hatten beide Teams ihre Chancen, um den Siegtreffer zu erzielen. Die beiden überragenden Torhüter Ryan Bednard (Düsseldorf) und Anthony Morrone (Weißwasser) standen in dieser Phase immer wieder im Mittelpunkt. „Beide haben stark gehalten“, lobte Füchse-Stürmer Eric Valentin bei SporteuropeTV.
Die Lausitzer Füchse holten im dritten Auswärtsspiel in Folge den ersten Punkt. Christof Kreutzer verabschiedete sich trotz der Niederlage recht zufrieden aus Düsseldorf: „Ich bin stolz auf meine Jungs. Das war ein Spiel, das harte Arbeit, Einsatz und Leidenschaft gefordert hat. Auch wenn uns am Ende das Glück im Penaltyschießen gefehlt hat – wir haben großartiges Eishockey gezeigt. Danke auch an die Fans. Unglaublich, wie viele heute nach Düsseldorf gekommen sind. Das war ein Riesenjob von den Rängen.“
Für die Lausitzer Füchse geht es am Sonntag mit dem Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg weiter (Beginn um 17 Uhr).

