
Kommentar zur Absage des Spreewald-Marathons: Die Eindämmungsverordnung erstickt den Fortschritt
Bemühungen in Sport und Kultur, Veranstaltungen wieder möglich zu machen, werden stets mit einem Argument zunichte gemacht: die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg. Warum damit Sicherheit, aber auch Stillstand garantiert ist.
Die Absage des Spreewald-Marathons 2021 trifft Organisator, Lauf-Gemeinde und andere Veranstalter gleichermaßen hart, ist sie doch richtungsweisend im Umgang mit Sport im Freien. Der Wunsch nach mehr „Differenzierung, Mut und Augenmaß“, den Lauf-Urgestein Hans-Joachim Weidner in Richtung der drei Spreewald-Landkreise geäußert hat, ist nachvollziehbar. Doch ebenso wie ihm steht auch allen weiteren Veranstaltungen im Freien ein Totschlag-Argument entgegen: die Siebte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung.