Handball Regionalliga: LHC Cottbus bei Kantersieg auf den Spuren von Mathias Gidsel

Der LHC Cottbus feiert den klaren Auswärtssieg in Berlin und trotzt einer besonderen Herausforderung in der Hauptstadt.
Michel Havasi- LHC Cottbus siegt bei SG OSF Berlin mit 48:29 und bleibt Spitzenreiter der Regionalliga Ostsee-Spree.
- 10:0 Punkte und +76 Tore stehen nach fünf Spielen – klare Dominanz seit Saisonbeginn.
- Spiele in Berlin ohne Harz gelten als schwierig, doch Cottbus startete mit 10:3 und kontrollierte die Partie.
- Linksaußen Nicola Kuhlmey traf 17-mal, darunter neun Siebenmeter, und prägte das Offensivspektakel.
- Nächster Gegner in Berlin: BFC Preussen am kommenden Sonnabend, dem 17. Oktober.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Cottbuser Handballer haben im fünften Ligaspiel der Saison den fünften Sieg eingefahren. Sie gewannen am Samstagabend bei der SG OSF Berlin mit 48:29 (24:13). Mit 10:0 Punkten und einem Torverhältnis von +76 bleibt der LHC weiter an der Tabellenspitze der Regionalliga Ostsee-Spree.
Spiele in Berlin sind normalerweise eine Herausforderung. In den Hallen darf kein Harz verwendet werden, was für die Heimteams meist ein Vorteil ist. Im Vorjahr reichte es für den LHC auch deswegen nur zu einem Unentschieden gegen die Berliner.
Doch dieses Mal war das Spiel pure Dominanz durch die Lausitzer. Der LHC legte einen Blitzstart hin. Nach zehn Minuten stand es bereits 10:3 für Cottbus. Die Cottbuser zogen auch in der Folge ihr variantenreiches Tempospiel auf, gleichzeitig stand die Abwehr sicher und ließ nur wenig zu.
17 Tore durch Nicola Kuhlmey
In der zweiten Hälfte war es das gleiche Spiel. Mit einem wahren Offensivspektakel setzte sich der LHC Tor um Tor ab. Linksaußen Nicola Kuhlmey warf 17 Tore, darunter neun Siebenmeter. Zum Vergleich: Erst kürzlich hat Handball-Superstar Mathias Gidsel mit 17 Toren für die Füchse Berlin den 17 Jahre alten Rekord in der Champions League eingestellt. Eine solch hohe Torausbeute in einem einzigen Spiel ist eine außergewöhnliche Marke – und auch auf dem Niveau unterhalb der Königsklasse eine Rarität.
Am Ende stand ein deutlicher Sieg für die Lausitzer. „Ich bin unfassbar stolz auf die Moral und die Mentalität, die die Mannschaft gezeigt hat“, sagte Bennett Speed nach dem Spiel. „Wir waren von Anfang bis zum Ende deutlich besser und haben den externen Nachteil, ohne Harz spielen zu müssen, nie zur Debatte kommen lassen. Dieser Sieg hier ist ein wirklich sehr gutes Ergebnis für uns und darauf können wir stolz sein.“
Am kommenden Sonnabend, dem 17. Oktober, muss der LHC erneut in Berlin antreten. Gegner dann ist der Tabellenletzte BFC Preussen.



