Handball Oberliga
: LHC Cottbus will es machen wie der FC Energie

Der LHC Cottbus muss im Kampf um den Aufstieg in die 3. Handball-Liga jedes Spiel gewinnen ‒ und auf einen Ausrutscher der Konkurrenz aus Werder hoffen. Am Samstag geht es gegen Greifswald.
Von
Michel Havasi
Cottbus
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Robert Takev ist zurück bei den Handballern des LHC Cottbus. Seine Fußball–Auszeit beim VfB Krieschow war für den 32–Jährigen ein Lebenstraum.

Robert Takev und der LHC Cottbus treffen am Samstag in der Oberliga Ostsee-Spree auf die SG Uni Greifswald/Loitz. Es geht um wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft.

Steffen Beyer

Nach dem Sieg der Fußballer vom FC Energie Cottbus gegen den Greifswalder FC wollen die Cottbuser Handballer nachlegen. Am Samstag spielen sie gegen den Tabellenachten der Oberliga Ostsee-Spree SG Uni Greifswald/Loitz. Los geht es in der Lausitz-Arena um 19 Uhr (Einlass ab 17 Uhr). Und wie beim Fußball zählt nur ein Sieg.

Die Saison in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree neigt sich dem Ende zu ‒ und noch immer ist das Rennen um den Aufstieg in die 3. Liga nicht entschieden. Zwei Punkte fehlen dem LHC Cottbus derzeit auf Tabellenführer Grün-Weiß Werder. Die Blütenstädter spielen am Samstag gegen den Tabellendritten Ludwigsfelde. Sollten sie patzen, wären die Lausitzer dank des gewonnenen direkten Vergleichs Tabellenführer. Vorausgesetzt, sie lösen die Pflichtaufgabe gegen die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern. Das Hinspiel gewannen die Cottbuser mit 32:22. Nur mit einem Sieg bleibt der LHC im engen Aufstiegsrennen für die dritte Liga.

LHC Cottbus setzt im Aufstiegsrennen auf die Zuschauer

„Greifswald ist eine äußerst robuste Mannschaft“, sagt LHC-Trainer Marcus Meier, der nach der Saison von Andy Nötzel abgelöst wird. „Sie werden uns nichts schenken. Für uns heißt das, den Kampf annehmen und über die volle Spielzeit konzentriert bei der Sache zu sein.“

Daran haperte es etwas im letzten Auswärtsspiel in Grünheide, als Cottbus einen beruhigenden Vorsprung fast aus der Hand gab. „Solche Aussetzer dürfen wir uns gegen Greifswald nicht erlauben“, mahnt Meier. Er setzt dabei auch auf eine „heiße Atmosphäre“ in einer vollen Lausitz-Arena. „Wir brauchen die Zuschauer. Sie peitschen uns nach vorn. Das motiviert die Spieler ungemein.“ Für den Oberrang in der Lausitz-Arena können noch Online-Tickets gekauft werden. Vorteil: Die Zuschauer haben damit direkten Zugang zur Halle ohne Wartezeiten.