Handball 3. Liga
: LHC Cottbus feiert gegen Füchse Berlin ersten Heimpunkt

Die Cottbuser Handballer verpassen um wenige Sekunden den ersten Heimsieg der Saison gegen die Füchse Berlin II. Trainer Andy Nötzel hadert.
Von
Michel Havasi
Cottbus
Jetzt in der App anhören
Vaclav Klimt (in rot) war im Spiel gegen die Füchse Berlin II mit elf Treffern der erfolgreichste Torschütze auf Seiten des LHC Cottbus.

Vaclav Klimt (in rot) war im Spiel gegen die Füchse Berlin II mit elf Treffern der erfolgreichste Torschütze auf Seiten des LHC Cottbus.

Steffen Beyer
  • LHC Cottbus sichert sich mit einem 32:32 gegen Füchse Berlin II den ersten Heimpunkt der Saison.
  • 1659 Zuschauer sahen das Spiel in der Lausitz Arena, das durch eine späte Zeitstrafe entschieden wurde.
  • Vaclav Klimt war mit 11 Toren der beste Cottbuser Spieler.
  • Am 2. November spielt LHC gegen HC Empor Rostock.
  • Rückraumspieler Florian Folger verlässt den Verein aus beruflichen Gründen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der LHC Cottbus verpasst in der 3. Handball-Liga nur knapp einen Sieg gegen die zweite Mannschaft der Füchse Berlin. 1659 Zuschauer in der Cottbuser Lausitz Arena sehen vor allem in der zweiten Halbzeit einen aufopferungsvollen Kampf, der eine Minute vor Schluss von einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe jäh gestoppt wird.

So geht das Warten auf den ersten Heimsieg für den Aufsteiger zur 3. Liga weiter. Immerhin: Das 32:32-Unentschieden gegen die Füchse Berlin II bringt den Cottbusern wenigstens den ersten Heimpunkt der neuen Saison ein. Einen neuen Anlauf startet das Team um Trainer Andy Nötzel bereits am kommenden Samstag (2. November) gegen den HC Empor Rostock (19 Uhr).

LHC Cottbus mit Zeitstrafe bei knapper Führung

Der LHC Cottbus, der krankheitsbedingt auf Robert Takev und Marc Schmitz verzichten musste, fand schwer in die Partie. Technische Fehler und unnötige Zweiminutenstrafen sorgten dafür, dass die Berliner nach zwölf Minuten bereits mit fünf Toren führte.

Danach stellte LHC-Trainer Andy Nötzel in der Abwehr auf eine 5:1-Deckung um. Dadurch bekam das Team mehr Stabilität und die Füchse mehr Probleme. Tor um Tor – insbesondere Vaclav Klimt war in dieser Phase sehr treffsicher – kämpften sich die Lausitzer in das Spiel und drehten dieses bis zur Halbzeit. Mit 20:18 für die Lausitzer ging es in die Pause.

Auch in der zweiten Hälfte war es über weite Phasen ein zähes Spiel. Der LHC hielt dank einiger Paraden von Torhüter Tim Reisener die Führung und baute sie zwischenzeitlich auf drei Tore aus. Doch die Berliner ließen sich nicht abschütteln. In der 59. Minute kassierten die Cottbuser bei einer 31:29-Führung eine Zweiminutenstrafe. Das nutzten die Hauptstädter aus, um auf 32:32 zu stellen. Elf Sekunden vor dem Ende hatte der LHC nochmal den Ball, doch ein Tor gelang ihnen in Unterzahl nicht mehr. Und so blieb es bei dem Unentschieden.

Vaclav Klimt ist mit elf Toren bester Spieler vom LHC Cottbus

„Wir wollten gewinnen“, sagte LHC-Trainer Nötzel. „Leider waren wir ersatzgeschwächt, sodass uns am Ende ein bisschen die Körner fehlten. Die Mannschaft hätte sich den Sieg verdient gehabt. So ist es am Ende ein Remis geworden. Im Kampf um den Klassenerhalt zählt jeder Punkt“, so Nötzel.

Beste Torschützen auf Cottbuser Seite waren Rückraumspieler Vaclav Klimt mit elf Toren und Kreisläufer Kastriot Jupa mit sechs Treffern. Mit 5:11 Punkten liegt der Aufsteiger weiter auf Tabellenplatz 14.

LHC Cottbus empfängt Top-Mannschaft HC Empor Rostock

Am kommenden Samstag (2. November) kommt mit dem HC Empor Rostock eine der Top-Mannschaften in die Lausitz-Arena. Los geht es 19 Uhr. Der Kartenvorverkauf für die Partie der beiden Traditionsmannschaften läuft.

In der Halbzeitpause wurde Florian Folger verabschiedet. Der LHC trennte sich vom Rückraumspieler im Einvernehmen aus beruflichen Gründen. Folger wechselte zum Anfang der Aufstiegssaison vom Grünheider SV nach Cottbus und erzielte in 30 Spielen 76 Tore für den LHC.