Große Ehre für RSC Cottbus
: Bahnradsprinterin Emilia Waterstradt in Potsdam überrascht

Emilia Waterstradt ist Nachwuchssportlerin des Landes Brandenburg. Beim Jahresempfang des Landesportbundes gab es eine weitere Überraschung für den RSC Cottbus.
Von
Jan Lehmann
Potsdam
Jetzt in der App anhören
Emilia Waterstradt ist die neue Bahnradsprint-Hoffnung des RSC Cottbus.

Emilia Waterstradt ist die neue Bahnradsprint-Hoffnung des RSC Cottbus.

Arne Mill/Imago
  • Emilia Waterstradt vom RSC Cottbus wurde zur Nachwuchssportlerin des Jahres 2025 ernannt.
  • Ihr Trainer Eric Engler erhielt die Auszeichnung „Nachwuchstrainer des Jahres 2025“.
  • Waterstradt gewann 2025 Silber und Bronze bei der Junioren-WM sowie EM-Gold im Sprint.
  • Etwa 200 Gäste feierten Brandenburgs Sportler*innen beim Jahresempfang des Landessportbundes.
  • Sportminister Steffen Freiberg lobte Brandenburgs Sportgemeinschaft und deren Leistungsstärke.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Große Überraschung für den Cottbuser Bahnradsport: Bei Jahresempfang des Landessportbundes Brandenburg (LSB) am Freitagabend (16. Januar 2026) in Potsdam wurde Bahnradsportlerin Emilia Waterstradt (RSC Cottbus) als Nachwuchssportlerin des Jahres 2025 ausgezeichnet.

Doppelte Ehre: Waterstradts Coach Eric Engler wurde zudem zum Nachwuchstrainer des Jahres 2025 ernannt. Die aus Neubrandenburg stammende Emilia Waterstradt startet seit 2023 für den RSC Cottbus. Im Jahr 2025 hat die 18-Jährige bei der Junioren-WM in Apeldoorn Silber im Zeitfahren und Bronze im Keirin gewonnen. Zuvor war sie bei der Junioren-EM in Anadia (Portugal) Europameisterin im Sprint geworden und hatte noch zwei weitere Silbermedaillen geholt.

Etwa 200 geladene Gäste feierten am Freitag im Potsdamer „Haus des Sports“ Brandenburgs Sportler des Jahres. Angesichts der bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Mailand Cortina (2. bis 22. Februar 2026), waren die Auszeichnungen mehr als nur ein feierlicher Rückblick.

Mit Brandenburgs „Sportlerin des Jahres 2025“, Deborah Levi (SC Potsdam), und dem Zweitplatzierten der Wahl zum „Sportler des Jahres 2025“, Georg Fleischhauer (SV Motor Babelsberg), haben gleich zwei Top-Platzierte beste Chancen auf eine olympische Medaille.

Sportminister Freiberg drückt Daumen bei Olympischen Spielen

Para-Schwimmer Josia Topf (BPRSV Cottbus) und die Footballer der Potsdam Royals wurden als Sieger der Kategorie „Sportler des Jahres“ beziehungsweise „Team des Jahres“ ausgezeichnet. Nachwuchssportler des Jahres wurde Ruderer Mads Schmied (Potsdamer Ruderclub). Trainer des Jahres wurde Para-Schwimm-Coach Maik Zeh (SC Potsdam).

Brandenburgs Sportminister Steffen Freiberg betonte: „Brandenburgs Sportfamilie ist leistungsstark und lebendig. Sie lebt von einem starken Geist des Miteinanders in Vereinen und Verbänden, der unsere Sportlerinnen und Sportler zu großartigen Erfolgen trägt. Dieser Geist des Sportlandes Brandenburg wird unsere Olympioniken nach Mailand Cortina begleiten und soll sie dort beflügeln.“