Energie Cottbus
: Pyro-Strafe für den FCE nach Fehlverhalten gegen Hansa Rostock

Am 30. September 2025 zündeten Fans von Energie Cottbus im Spiel der 3. Liga gegen Hansa Rostock Pyrotechnik. Nun spricht der DFB die Strafe dafür aus.
Von
Peter Mertes
Cottbus
Jetzt in der App anhören
3. Liga - 2025/2026 - FC Hansa Rostock vs. FC Energie Cottbus: Rostock, Deutschland 30. September 2025:
3. Liga - 2025/2026 - FC Hansa Rostock vs. FC Energie Cottbus

Im Bild: Pyrotechnik im Gästeblock



/// DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video. ///

Strafe verhängt: Wegen des Zündens von Pyrotechnik im Fanblock beim Spiel gegen Hansa Rostock muss Energie Cottbus zahlen.

Fotostand / Voelker
  • Energie Cottbus muss 7000 Euro Strafe für Pyrotechnik-Vorfälle im Spiel gegen Hansa Rostock zahlen.
  • Im Gästeblock wurden mindestens 20 verbotene pyrotechnische Gegenstände gezündet.
  • Der Verein kann bis zu 2300 Euro der Strafe für Sicherheits- oder Präventionsmaßnahmen nutzen.
  • Hansa Rostock erhält eine Strafe von 75.250 Euro für 145 Pyro-Vergehen im selben Spiel.
  • Bereits zuvor wurden beide Vereine wegen ähnlicher Vorfälle in der Saison bestraft.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Sportlich war für Energie Cottbus das Ostderby gegen Hansa Rostock am 30. September 2025 ein voller Erfolg: Mit einer effizienten Chancenverwertung und einem stark aufgelegten Marius Funk im Tor hatte der FCE das Duell mit 3:1 für sich entschieden. Wegen des Verhaltens eines kleinen Teils der 1500 mitgereisten Energie-Fans gibt es für den Verein nun aber noch eine Strafe in Höhe von 7000 Euro.

Mit Beginn der Nachspielzeit waren im Gästeblock mehrere bengalische Fackeln gezündet worden, das Spiel lief währenddessen ungestört weiter. Mindestens 20 verbotene „pyrotechnische Gegenstände“ zählte der Deutsche Fußball Bund (DFB). In der 3. Liga sind 350 Euro Strafe pro verbotenem Gegenstand vorgesehen, in Summe ergibt das dann 7000 Euro.

„Dem FC Energie Cottbus wird nachgelassen, hiervon einen Betrag von bis zu 2300 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen zu verwenden“, heißt es im Urteil des DFB-Sportgerichts. Diese muss der FCE dem Verband bis zum 30. Juni 2026 nachweisen. Zudem trägt der Verein die Kosten des Verfahrens.

Hansa Rostock muss über 75.000 Euro Strafe zahlen

Für Energie Cottbus ist es nicht die erste Pyro-Strafe in der laufenden Saison. Wegen Fehlverhaltens im Drittliga-Spiel gegen den 1. FC Schweinfurt (2:0) sowie im DFB-Pokal gegen Hannover 96 (1:0) hatte der DFB den Lausitzern bereits 12.950 Euro Strafe aufgebrummt.

Noch teurer kommt das Derby Hansa Rostock zu stehen. In der Partie gegen den FCE hatten die Heimfans bereits nach fünf Minuten Spielzeit eine große Menge Pyrotechnik gezündet, der DFB zählte 145 Pyro-Vergehen im Hansa-Block. Die Partie musste für mehrere Minuten unterbrochen werden, was die Strafe höher ausfallen ließ. Insgesamt verhängte der Verband eine Geldbuße von 75.250 Euro.

Bereits kurz zuvor war der Verein mit einer hohen Strafe belegt worden, als die Fans bei der Verabschiedung der alten Flutlichtmasten im Ostseestadion Pyrotechnik zündeten. Hansa Rostock musste dafür 32.950 Euro zahlen. Bei der Pyro-Show war es zu einem Unfall gekommen, bei dem ein neunjähriger Junge schwer verletzt wurde und Verbrennungen davontrug.

Energie Cottbus

Das ist gerade bei Energie Cottbus los! Alle Infos für Fans und wichtige Entwicklungen beim FCE finden Sie hier.

Zum Podcast