Eishockey in Weißwasser
: Lausitzer Füchse mit Tore-Festival gegen Kassel Huskies

Die Lausitzer Füchse verlieren gegen DEL2-Tabellenführer Kassel Huskies erst in der Verlängerung. Im Kader gibt es einige Änderungen und einen Wermutstropfen. Für Weißwasser geht es in den Pre-Playoffs weiter.
Von
Frank Noack
Weißwasser
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  • Die Partie zwischen den Lausitzer Füchsen und Kassel war hart umkämpft. Hier versucht Samuel Dove-McFalls (Nummer 15) an den Puck zu kommen.

    Die Partie zwischen den Lausitzer Füchsen und Kassel war hart umkämpft. Hier versucht Samuel Dove-McFalls (Nummer 15) an den Puck zu kommen.

    Thomas Heide
  • Am Boden, aber glücklich: Matej Leden von den Lausitzer Füchsen jubelt auf dem Eis über sein erstes Profitor in der DEL2.

    Am Boden, aber glücklich: Matej Leden von den Lausitzer Füchsen jubelt auf dem Eis über sein erstes Profitor in der DEL2.

    Thomas Heide
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Zum Abschluss der Hauptrunde in der DEL2 gab es Tore satt für die Fans der Lausitzer Füchse. Weißwasser verlor am Sonntagabend gegen den Tabellenführer aus Kassel erst in der Verlängerung mit 4:5.

Trotz der Niederlage sicherte sich die Mannschaft von Trainer Petteri Väkiparta das Heimrecht für die am Mittwoch startenden Pre-Playoffs. In der Runde nach dem Modus „best of three“ geht es gegen den EC Bad Nauheim.

Die Lausitzer Füchse hatten bereits am Freitagabend mit dem 3:1-Erfolg bei den Ravensburg Towerstars den Verbleib in der DEL2 perfekt gemacht. Die Fans holten deshalb gleich zu Beginn des Spiels gegen Kassel den Klassenerhalts-Klassiker heraus. „Hey, was geht ab, Dynamo steigt niemals ab“, sangen sie.

Auf dem Eis ging es ebenfalls zur Sache. Bereits in der 3. Minute traf Matej Leden mit seinem ersten Profitor zur Führung für Weißwasser. Dabei verletzte sich der Kasseler Keeper Philipp Maurer – für Maurer war die Partie beendet. Stattdessen rückte der erst 16 Jahre alte Alexander Pankraz ins Tor. Der Youngster absolvierte sein erstes Spiel in der DEL2.

Lausitzer Füchse ohne Kapitän Breitkreuz

Und es ging vor 2801 Zuschauern munter weiter. Den Kasseler Ausgleich durch Tristan Keck (6.) konterten die Füchse mit dem erneuten Führungstreffer von Lukas Valasek nach nur sieben Minuten. Übrigens: Es gab einige Veränderungen im Kader. Kapitän Clarke Breitkreuz und Goldhelm Roope Mäkitalo waren nicht dabei. Die Neuzugänge Brandon Schultz und Thomas Nuss kamen zu ihrem Debüt.

Auch im zweiten Drittel schenkten sich beide Teams nichts. Ville Järveläinen gelang ein Doppelpack (25., 37.). Weißwasser ging mit einer 4:3-Führung es in die zweite Pause.

Kassel machte im letzten Drittel viel Druck. Die Gäste kamen kurz vor Ende der regulären Spielzeit doch noch zum Ausgleich und in der Verlängerung zum Siegtreffer. Zusätzlicher Wermutstropfen: Samuel Dove-McFalls musste kurz vor Schluss mit einer Fußverletzung vom Eis. Sollte er in den Pre-Playoffs ausfallen, wäre das ein schmerzhafter Verlust.

Das Fazit von Trainer Petteri Väkiparta: „Kassel hat gezeigt, warum sie ganz oben stehen. Sie haben viel Druck aufgebaut. Das war eine gute Erfahrung für unsere Mannschaft. Ich bin dennoch zufrieden mit der Leistung. Wir haben mit der Scheibe gut gespielt und vier Tore geschossen.“

Lausitzer Füchse – Kassel Huskies 4:5 n.V. (2:1, 2:2, 0:1/0:1)

Tore: 1:0 Leden (3.), 1:1 Keck (6.), 2:1 Valasek (7.), 2:2 Bettahar (22.), 3:2 Järveläinen (25.), 3:3 Lowry (35.), 4:3 Järveläinen (37.), 4:4 Weidner (59.), 4:5 Valenti (61.); Schiedsrichter: Janssen/Steingroß; Zuschauer: 2801; Strafminuten: 12/12.