Eishockey in Weißwasser
: Lausitzer Füchse mit Pech und Niederlage in Crimmitschau

Die Lausitzer Füchse kassieren eine Derby-Niederlage bei den Eispiraten Crimmitschau. Der Sahnpark platzt aus allen Nähten – Weißwasser ärgert sich über Pech im Abschluss.
Von
Frank Noack
Crimmitschau
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Eispiraten Crimmitschau vs. Lausitzer Fuechse: 28.12.2025, Crimmitschau, Eispiraten Crimmitschau vs. Lausitzer Fuechse

Adam McCormick (7, Eispiraten Crimmitschau), Kevin Reich (41, Eispiraten Crimmitschau), Alexander Dosch (34, Lausitzer Fuechse)

Volle Konzentration im Sachsenderby: Torhüter Kevin Reich von den Eispiraten Crimmitschau schnappt sich den Puck mit der Fanghand – Alexander Dosch (Lausitzer Füchse) ist in Lauerstellung.

Thomas Heide
  • Die Lausitzer Füchse verlieren das Sachsenderby bei den Eispiraten Crimmitschau mit 2:3.
  • 5.222 Zuschauer verfolgten das Spiel im ausverkauften Sahnpark, 700 davon im Gästeblock.
  • Crimmitschau war das aktivere Team und feierte den verdienten Sieg.
  • Lennard Nieleck und Clarke Breitkreuz brachten Weißwasser zwischenzeitlich in Führung.
  • Corey Mackin erzielte in der 52. Minute den Siegtreffer für Crimmitschau.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Volle Hütte im Sahnpark, aber ein leeres Punktekonto für die Lausitzer Füchse im Sachsenderby bei den Eispiraten Crimmitschau: Weißwasser kassierte eine 2:3 (0:0, 2:2, 0:1)-Niederlage und rutscht in der Tabelle der DEL2 von Platz sechs ab und rangiert jetzt in bedrohlicher Nähe der Playdown-Ränge. Crimmitschau konnte sich am Sonntagabend als verdienter Derbysieger von den eigenen Fans feiern lassen, weil die Gastgeber insgesamt das aktivere Team waren.

Mit 5.222 Zuschauern war der Sahnpark rappelvoll wie schon lange nicht mehr. Die Menschen standen dicht an dicht – auch auf den Treppen gab es kaum ein Durchkommen. Das Sachsenderby elektrisierte die Fans von Westsachsen bis nach Weißwasser. Rund 700 Füchse-Fans sorgten für Stimmung im Gästeblock.

Als überzähliger Kontingentspieler musste diesmal Verteidiger Eric Hjorth zuschauen. Torhüter Anthony Morrone kehrte zwischen die Pfosten zurück. Am zweiten Weihnachtsfeiertag hatten sich die Lausitzer Füchse ohne Morrone mit 4:3 nach Verlängerung bei den Blue Devils Weiden durchgesetzt. 13 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit erzwang Lane Scheidl mit seinem Last-Minute-Treffer doch noch die Verlängerung. Pascal Seidel machte als Vertreter von Morrone in Weiden sein erstes Spiel für Weißwasser und bekam anschließend von Trainer Christof Kreutzer ein Extralob: „Er hat ein starkes Spiel gemacht – das war enorm wichtig für ihn und für das Team.“

Am Sonntagabend in Crimmitschau verhinderte Morrone in der druckvollen Startphase der Gastgeber einen Weißwasseraner Rückstand. Die Füchse konnten zunächst nur selten für Entlastung sorgen. Trotzdem gingen sie zu Beginn des zweiten Drittels durch den Doppelschlag von Lennard Nieleck (24. Minute) und Clarke Breitkreuz (27.) etwas überraschend in Führung. Die Eispiraten erholten sich schnell – Adam McCormick traf für Crimmitschau doppelt zum 2:2-Ausgleich (35., 37.).

Eispiraten Crimmitschau vs. Lausitzer Fuechse: 28.12.2025, Crimmitschau, Eispiraten Crimmitschau vs. Lausitzer Fuechse

Anthony Morrone (31, Lausitzer Fuechse), Dominic Walsh (8, Eispiraten Crimmitschau), Charlie Jahnke (11, Lausitzer Fuechse)

Torhüter Anthony Morrone von den Lausitzer Füchsen fliegt im Derby gegen Crimmitschau dem Puck hinterher.

Thomas Heide

Auch im letzten Drittel hatten die Gastgeber mehr vom Spiel. Corey Mackin schoss in der 52. Minute den Siegtreffer für Crimmitschau. Bei den Füchsen kam auch noch Pech – Lennard Nieleck traf kurz vor Schluss die Oberkante der Latte.

Das Fazit von Füchse-Coach Christof Kreutzer: „Ich denke, wir haben ein gutes Derby gesehen. Beide Teams haben versucht, wenig zuzulassen. Am Ende des Tages entscheiden Kleinigkeiten. Zum Beispiel beim dritten Tor – da haben wir nicht gut verteidigt. Letztlich hatte Crimmitschau das glücklichere Händchen.“