Eishockey in Weißwasser: Füchse verrückt - Sieg und späte Tore gegen Ravensburg

Hannu Tripcke von den Lausitzer Füchsen hat im DEL2-Spiel gegen die Ravensburg Towerstars hier den Puck fest im Visier.
Thomas Heide- Die Lausitzer Füchse gewannen in der DEL2 mit 3:2 gegen die Ravensburg Towerstars.
- Lane Scheidl erzielte zwei Tore in der letzten Minute und sicherte den Sieg.
- John Broda spielte trotz Gesichtsverletzung mit Vollvisier.
- Marlon Braun erhielt eine Förderlizenz für die Rostock Piranhas.
- 2470 Zuschauer verfolgten das spannende Spiel in der Eisarena Weißwasser.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Lausitzer Füchse feiern einen völlig verrückten 3:2-Sieg gegen die Ravensburg Towerstars. Weißwasser läuft lange einem Rückstand hinterher, ehe Lane Scheidl in der letzten Minute gleich zweimal trifft und die Halle ausrasten lässt. Die Mannschaft von Trainer Christof Kreutzer liegt in der Tabelle der DEL2 auf Rang sechs.
„Der Start war schwierig. Ravensburg hat es uns sehr schwer gemacht. Aber ein Spiel dauert 60 Minuten. Am Ende konnten wir es noch umbiegen, wir hatten das Glück auf unserer Seite“, freute sich Kreutzer.
Bei den Füchsen gab es eine kleine Überraschung in der Aufstellung: John Broda konnte trotz seines schmerzhaften Gesichtstreffers am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den EHC Freiburg schon wieder mitwirken. Broda hatte Glück im Unglück: Er kam mit einer Kieferprellung sowie dem Verlust von Zähnen vergleichsweise glimpflich davon. Broda hatte aus kurzer Distanz den Schuss von Eric Hjorth ins Gesicht bekommen. Gegen Ravensburg spielte er mit einem Vollvisier.
Lausitzer Füchse treffen in Überzahl
Im ausgeglichenen ersten Drittel sahen die 2470 Zuschauer in der Eisarena Weißwasser das Führungstor der Gäste durch Mark Rassell (20. Minute). Die Füchse ließen in dieser Szene vor ihrem Tor zu viel Platz, sodass Rassell frei zum Schuss kam und ins Kreuzeck traf. Kurz nach Wiederbeginn im zweiten Drittel nutzte Robbie Czarnik einen Ravensburger Konter zum 2:0 (23.). Es herrschte Ernüchterung in der Weißwasseraner Eisarena.

Nach seiner Gesichtsverletzung spielte John Broda von den Lausitzer Füchsen gegen Ravensburg mit einem Vollvisier.
Thomas HeideDie Lausitzer Füchse taten sich auch weiterhin schwer, ihr Angriffsspiel aufzuziehen. Ravensburg störte immer wieder sehr wirkungsvoll die Kombination der Gastgeber. Es bedurfte einer Überzahl für den ersten Weißwasseraner Treffer: Tom Knobloch verwertete in der 31. Minute einen Querpass von Charlie Jahnke zum 1:2-Anschlusstor. „Wir hatten einen schwierigen Start ins Spiel. Wir haben nicht einfach genug gespielt, das waren zu viele Scheibenverluste“, erklärte Verteidiger Moritz Kretzschmar nach dem zweiten Drittel im Interview bei SporteuropeTV.
Die Schlussphase war dann völlig verrückt. Lane Scheidl sorgte erst 35 Sekunden vor Schluss für den 2:2-Ausgleich. Und 16 Sekunden vor der Sirene erzielte erneut Scheidl sogar den Treffer zum späten 3:2-Sieg.
Ravensburgs Trainer Bo Subr war restlos bedient: „59 Minuten reichen eben nicht. Wir haben unseren Matchplan lange Zeit gut verfolgt und wenig Chancen zugelassen. Aber in der letzten Minute haben wir schwere Fehler gemacht - das tut weh.“
Kader der Lausitzer Füchse: Marlon Braun wird mit einer Förderlizenz für die Rostock Piranhas in der Oberliga Nord ausgestattet. Der 21-jährige Verteidiger kommt an diesem Wochenende zweimal für Rostock zum Einsatz und soll Wettkampfpraxis sammeln.


