Dynamo Dresden: Schreiber rettet Remis bei Hannover 96 - SGD gibt Rote Laterne ab

Starke Leistung: Dynamo-Torhüter Tim Schreiber (links) ist auch bei der Chance von Hannovers Daisuke Yokota zur Stelle.
Imago/Beautiful Sports/Tonhäuser- Dynamo holt ein 0:0 bei Hannover 96 und gibt die Rote Laterne an Fürth ab.
- Tim Schreiber pariert mehrfach stark, wird bester Dresdner.
- 40.300 Zuschauer sehen wenige Chancen; Hannover nach der Pause stärker.
- Schlüsselszenen: strittiges Ziehen an Yokota (58.), Paraden in 63., 71., 90.+4.
- Nächstes Spiel: Freitag gegen SV Darmstadt 98 im Rudolf-Harbig-Stadion (18.30 Uhr).
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist zwar nur eine Momentaufnahme nach dem 23. Spieltag, aber für die Köpfe der Spieler im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga nicht ganz unwichtig: Dynamo Dresden hat mit dem 0:0 bei Aufstiegs-Aspirant Hannover 96 die Rote Laterne des Tabellenletzten wieder an die SpVgg Greuther Fürth weitergereicht. Die SGD rückte nach dem vierten Spiel ohne Sieg zumindest auf den 17. Platz vor.
Die 40.300 Zuschauer in der Heinz von Heiden Arena sahen am Sonntagnachmittag eine Partie mit nur wenig Torchancen. Hannover wurde zwar in der zweiten Halbzeit stärker, scheiterte aber immer wieder an SGD-Torhüter Tim Schreiber. „Es ist auf jeden Fall wichtig, wieder ein Spiel zu null zu haben. Darauf können wir wieder aufbauen, defensiv haben wir gut gestanden“, bilanzierte Schreiber. Aus Sicht von Alexander Rossipal war es das „erwartet schwere Spiel“. Der Verteidiger betonte: „Wir haben es insgesamt gut gemacht und relativ wenig zugelassen. Klar, der Gegner hat uns dann reingedrückt, aber dann war Tim mit sehr guten Taten zur Stelle.“
Dynamo-Trainer Thomas Stamm setzte bei Dauerregen in der niedersächsischen Landeshauptstadt auf dieselbe Aufstellung wie zuletzt beim 1:2 gegen die SV Elversberg. Das bedeutete: Der junge Friedrich Müller ersetzte wieder Julian Pauli auf der Innenverteidiger-Position. Pauli ist zwar wieder ins Training eingestiegen, laboriert aber weiterhin an den Nachwirkungen der Kopfverletzung aus dem Schalke-Spiel. Vinko Sapina verpasste erneut den Sprung in den Spieltagskader.
Beide Mannschaften mögen das Spiel mit dem Ball – dementsprechend neutralisierten sie sich über weite Strecken der ersten Halbzeit nahezu komplett. Dynamo ließ kaum Torchancen der normalerweise sehr offensivstarken Gastgeber zu. Eigenen Abschlüsse der Schwarz-Gelben hatten allerdings bis zur Pause auch Seltenheitswert. Insgesamt war es ein ordentlicher und gut strukturierter Auftritt in den ersten 45 Minuten vor den etwa 4500 mitgereisten SGD-Fans.
Schreiber bester Spieler von Dynamo Dresden gegen Hannover 96
Den ersten echten Aufreger des Spiels gab es in der 58. Minute: Alexander Rossipal zupfte im Strafraum am Trikot von Hannovers Daisuke Yokota – für Schiedsrichter Martin Petersen aus Stuttgart zu wenig für einen Foulstrafstoß. Dennoch wurde Hannover jetzt stärker. In der 63. Minute rettete Torhüter Tim Schreiber gegen den Schrägschuss von Elias Saad und in der 71. Minute gegen Boris Tomiak. Schreiber avancierte jetzt zum besten Dresdner. Seine beste Tat vollbrachte er in der zwölfminütigen Nachspielzeit gegen Stefan Teitur Thordarson (90.+4).
Das Fazit von Dynamo-Trainer Thomas Stamm: „Wir haben gegen einen sehr guten Gegner eine mutige 1. Halbzeit gespielt. In der 2. Halbzeit haben wir dann mehr ganz so die Kontrolle hinbekommen im Spiel mit Ball. Ich bin insgesamt aber mit der Art und Weise sehr zufrieden, wir waren in den Ballbesitzphase deutlich mutiger als zuletzt. Wir wissen aber auch, wo wir heute gespielt haben und wie wertvoll der Punkt sein kann.“

Harter Kampf um den Ball in der 2. Bundesliga: Kofi Amoako (links) von Dynamo Dresden setzt Hannovers Benjamin Källman unter Druck.
David Inderlied/dpaFür Dynamo Dresden geht es mit dem nächsten Duell gegen ein Topteam der 2. Liga weiter. Am Freitag gastiert der Tabellenzweite SV Darmstadt 98 im Rudolf-Harbig-Stadion (Beginn um 18.30 Uhr).

