Dynamo Dresden DFB-Pokal: Pflichtaufgabe gegen Rhynern erfüllt - sechs Spieler treffen

Robert Wagner (links) jubelt gemeinsam mit Vincent Vermeij über seinen Treffer zum 6:0 für Dynamo Dresden gegen Westfalia Rhynern. Die SGD machte in der ersten Runde des DFB-Pokals frühzeitig alles klar.
Bernd Thissen/dpa- Dynamo Dresden setzte sich in Runde eins des DFB-Pokals klar bei Westfalia Rhynern durch.
- Schon zur Pause stand es 5:0 im LVM-Preußenstadion in Münster, der Klassenunterschied war deutlich.
- Torschützen: Jonas Sterner, Niklas Hauptmann, Vincent Vermeij, Ben Bobzien, Kaan Inanoglu, Robert Wagner.
- Bobzien bereitete zwei Treffer vor – Wagner erzielte das 6:0 nach Vorlage über Vermeij.
- Nächster Termin in der 2. Bundesliga: auswärts beim 1. FC Heidenheim am Samstag um 13 Uhr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Keine Blamage, kein Pokalzittern – stattdessen ein souveräner Auftritt von Dynamo Dresden. Die SGD hat ihre Pflichtaufgabe in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Westfalia Rhynern erfüllt und steht nach einem 6:0 (5:0) in der nächsten Runde. Im LVM-Preußenstadion in Münster sorgte der Zweitligist schon vor der Pause für klare Verhältnisse.
Dynamo ging die Aufgabe beim Regionalligisten von Beginn an seriös an und ließ den Außenseiter kaum zur Entfaltung kommen. Bereits in der achten Minute fiel die Führung. Nach einer Ecke von Alexander Rossipal setzte sich Jonas Sterner am zweiten Pfosten gegen zwei Gegenspieler durch und köpfte aus sechs Metern zum 1:0 ein.
Nur neun Minuten später legte Dynamo nach. Einen langen Ball aus der Rhynerner Abwehr brachte die SGD sofort zurück. Kaan Inanoglu bediente Niklas Hauptmann an der Strafraumkante, der sich gegen drei Verteidiger drehen konnte und flach zum 2:0 einschob (17.).
Dynamo Dresden spielt sich in einen Rausch
In der Folge wurde der Klassenunterschied immer deutlicher. Ben Bobzien zog auf der linken Seite mit Tempo davon und flankte an den zweiten Pfosten, wo sich Vincent Vermeij von seinem Gegenspieler gelöst hatte und zum 3:0 einköpfte (30.).
Vier Minuten später durfte Bobzien selbst jubeln. Hauptmann steckte den Ball in den Strafraum durch, Bobzien schlenzte ihn mit dem ersten Kontakt flach ins rechte Eck. Beim 5:0 kombinierte Dynamo den Gegner schließlich regelrecht auseinander. Inanoglu leitete den Angriff selbst ein, nach einer schnellen Verlagerung kam der Ball über Bobzien und Rossipal zurück zum 19-Jährigen, der am kurzen Pfosten nur noch einschieben musste (39.).
Mit dem 5:0 zur Pause war die Begegnung praktisch entschieden. Westfalia Rhynern verteidigte nach dem Seitenwechsel zwar aktiver, doch sobald Dynamo das Tempo erhöhte, wurde es wieder gefährlich. In der 54. Minute flankte Bobzien von links, Vermeij ließ den Ball in der Mitte clever passieren und Robert Wagner drückte ihn dahinter mit dem Knie zum 6:0 über die Linie.
Damit vermied Dynamo nicht nur eine unangenehme Pokalüberraschung, sondern löste die Aufgabe beim Außenseiter äußerst souverän. Nach dem Weiterkommen wartet nun wieder der Alltag in der 2. Bundesliga auf die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm. Nächster Gegner ist dort am Samstag (29. August, 13 Uhr) auswärts der 1. FC Heidenheim.
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