Dynamo Dresden 2. Liga: Später Rückschlag in Elversberg und Neuzugang Pauli verletzt

In diesem Duell kämpfen Konrad Faber (rechts) von Dynamo Dresden und der Elversberger Bambasé Conté um den Ball.
Uwe Anspach/dpa- Dynamo Dresden spielt 2:2 bei Elversberg nach Führung bis zur Nachspielzeit.
- Daferner (3.) und Lemmer (39.) treffen für Dresden, Ebnoutalib gleicht zweimal aus (9./90.+2).
- Verletzungen bei SGD: Herrmann und Neuzugang Pauli müssen ausgewechselt werden.
- Dresden hatte viele Chancen, verpasste jedoch den dritten Treffer.
- Vor 1500 Fans feierte Pauli sein Dynamo-Debüt, musste aber verletzt raus.
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Einen Punkt geholt, aber den Sieg in der Schlussphase doch noch verpasst: Dynamo Dresden spielt in der 2. Fußball-Bundesliga gegen die SV Elversberg 2:2 (2:1). Christoph Daferner (3.) und Jakob Lemmer (39.) treffen, für Elversberg gleicht Younes Ebnoutalib zweimal aus (9./90.+2). Bitter für die SGD: Der Ausgleichstreffer der Gastgeber fällt erst in der Nachspielzeit.
„Wir hatten keinen Ballbesitz mehr, haben nur noch gegen den Ball gearbeitet. Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Tor fällt“, bemängelte Trainer Thomas Stamm. „Ich bin 16 Monate bei Dynamo, das war mit die schlechteste zweite Halbzeit, die ich gesehen habe.“
Sein Debüt im Dynamo-Trikot feierte Innenverteidiger Julian Pauli, der direkt in der Startelf stand. Neben dem Neuzugang verteidigte Lucas Boeder, Lars Bünning rotierte auf die Bank. Zudem startete in der Offensive Luca Herrmann für Jonas Oehmichen.
Vor 1500 mitgereisten und lautstarken SGD-Anhängern legten die Sachsen einen Blitzstart hin. Christoph Daferner eroberte den Ball gegen weit aufgerückte Elversberger an der Mittellinie und blieb nach seinem 50-Meter-Sprint vor dem Tor cool (3.). Der Gegner schlug schnell zurück: Tom Zimmerschied servierte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld, Younes Ebnoutalib köpfte freistehend ein (9.) – Torwart Tim Schreiber kam zwar an den Ball, doch der trudelte über den Innenpfosten ins Netz.
In einem offensiv geführten Spiel hatte Dynamo zunächst die besseren Chancen: Daferner scheiterte mit einem zu zentralen Abschluss an Nicolas Kristof (13.), kurz darauf fand der Stürmer im eins-gegen-eins wieder keinen Weg vorbei am Keeper (17.). Auf der anderen Seite parierte Schreiber einen Distanzschuss von Poreba (23.) und war gegen Ebnoutalib zur Stelle (25.). Auch gegen Bambassé Conteh blieb der Schlussmann Sieger (34.).
Neuzugang Julian Pauli wird verletzt ausgewechselt
Der zweite Treffer gelang stattdessen Dynamo, weil Niklas Hauptmann einen ungenauen Pass am gegnerischen Strafraum eroberte. Der Kapitän legte quer auf Jakob Lemmer, der zur 2:1-Pausenführung einschoss (39.). Beinahe wäre sogar noch der dritte Treffer gelungen, doch eine Hereingabe von Dominik Kother rauschte unberührt durch den Strafraum (40.), sein eigener Distanzschuss ging knapp über den Kasten (43.). Kurz zuvor war Kother für den verletzten Luca Herrmann ins Spiel gekommen (32.).
Dynamo arbeitete auch nach Wiederanpfiff am dritten Treffer, ein Schuss von Kofi Amoako aus 16 Metern ging abgefälscht knapp am Tor vorbei (48.). Auf der Gegenseite hatte Dynamo Glück, als Torwart Schreiber den Ball im eigenen Strafraum beinahe verstolperte (52.). Bei einer Unsicherheit bei einer Flanke half Amoako half dem Keeper aus und blockte den folgenden Abschluss (56.).

Dynamo Dresden jubelte zwar über ein frühes Führungstor in Elversberg durch Christoph Daferner, muss sich aber nach 90 Minuten mit einem Remis begnügen.
Eibner-Pressefoto/Alexander NeisDann gab es eine Hiobsbotschaft für die Dynamo-Defensive: Neuzugang Julian Pauli verletzte sich beim Klären einer Flanke am Oberschenkel, für ihn kam Bünning ins Spiel (60.) – der zweite verletzungsbedingte Wechsel im Spiel. Gegen die veränderte Defensive drängte Elversberg auf den Ausgleich, der durch Ebnoutalib spät gelang (90.+2). „Klar fühlt es sich erstmal wie eine Niederlage an, so spät den Ausgleich zu kriegen“, fand SGD-Kapitän Niklas Hauptmann. „Wir müssen uns ankreiden, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr die Entlastung geschaffen haben.“
