Dynamo Dresden 2. Liga: SGD rutscht nach Fehlstart gegen Fortuna Düsseldorf böse aus

Heißer Zweikampf: Hier kämpfen Robert Wagner (rechts) von Dynamo Dresden und der Düsseldorfer Anouar El Azzouzi um den Ball.
Imago/Revierfoto- Dynamo Dresden verlor bei Fortuna Düsseldorf mit 1:3 – Klassenerhalt vertagt.
- Düsseldorf traf früh: Itten (11.) und Iyoha (17.), Raimund erhöhte auf 3:0 (58.).
- Jakob Lemmer verkürzte spät auf 1:3 (90.), die Wende blieb aus.
- Viele individuelle Fehler und ein Fehlstart brachten Dresden in Rückstand.
- Schreiber und Keller standen nach Verletzungspausen wieder in der Startelf.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Hoffnungen von Dynamo Dresden auf den vorzeitigen Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga haben einen herben Dämpfer erhalten. Die SGD verlor am Freitagabend bei Fortuna Düsseldorf deutlich mit 1:3 (0:2) – der Anstand auf den Relegationsrang 16. beträgt vor den restlichen Partien des 31. Spieltages zwei Punkte.
Das Team von Trainer Thomas Stamm fabrizierte vor 38.618 Zuschauern in der Merkur-Spiele-Arena einen klassischen Fehlstart. Cedric Itten in der 11. Minute und Emmanuel Iyoha (17.) schossen Fortuna Düsseldorf zum Entsetzen der rund 3000 Dynamo-Fans im Gästeblock schon in der Startphase in Führung. Luca Raimund traf zum 3:0 (58.), Jakob Lemmer gelang in der Schlussphase nur noch das 1:3 (90.).
Neben dem Fehlstart wurden der SGD ungewohnt viele individuelle Fehler zum Verhängnis. Für Düsseldorf war es der erste Sieg nach fünf Niederlagen in Folge und auch das erste Erfolgserlebnis unter dem neuen Trainer Alexander Ende.
„Offensiv habe ich ein gutes Spiel von uns gesehen. Wir hatten viele gute Möglichkeiten, aber null Effizienz. Wir waren im letzten Drittel nicht so sauber wie in den vergangenen Wochen“, bilanzierte Dynamo-Trainer Thomas Stamm. „Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir heute definitiv nicht gut verteidigt haben. Das ist nicht unser Anspruch.“
Bei der SGD gab es zwei wichtige Rückkehrer: Torhüter Tim Schreiber und Innenverteidiger Thomas Keller kehrten nach ihren verletzungsbedingten Pausen in die Startelf zurück. Schreiber feierte zudem seinen 24. Geburtstag und bekam am Vormittag beim Anschwitzen direkt neben der Düsseldorfer Arena ein Ständchen von seinen Mitspielern. „Drei Punkte würde ich mir auf jeden Fall wünschen. Es ist auf jeden Fall ein toller Tag, zum Geburtstag hier spielen zu dürfen“, erklärte Schreiber vor dem Spiel im Interview bei Sky.
Dynamo Dresden kassiert schnelle Gegentore
Überhaupt nicht toll stellten sich die Gäste beim 1:0 für Düsseldorf durch Cedric Itten (11.) an. Ein langer Ball von Fortuna-Torhüter Florian Kastenmeier düpierte die komplette Dynamo-Defensive, sodass Itten plötzlich freie Bahn hatte und auch Schreiber keine Chance ließ. Beim 0:2 durch Emmanuel Iyoha (17.) kam auch noch Pech hinzu. Denn Robert Wagner fälschte den Ball von Iyoha unhaltbar für Schreiber ab.

Cedric Itten (rechts) traf schon früh für Fortuna Düsseldorf. Dynamo-Torhüter Tim Schreiber ist chancenlos gegen den gefühlvollen Schlenzer von Itten.
Anke Waelischmiller/dpaDüsseldorf stand tief in der eigenen Hälfte und lauerte auf Konter. Das reichte, um mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause zu gehen. Robert Wagner (34.) hatte die beste SGD-Chance in der 1. Halbzeit – er scheiterte an Kastenmeier. Dynamo verbuchte zwar viel Ballbesitz, gelangte aber selten in die gefährlichen Räume. Dazu kamen Standschwierigkeiten: Einige SGD-Profis hatten immer wieder Probleme mit dem rutschigen Rasen.
Mit Wiederbeginn spielte dann erst einmal wieder Dresden – Düsseldorf verlegte sich ausschließlich auf Konter. Und die Gastgeber blieben ungemein effektiv: In der 58. Minute ließ sich Julian Pauli an der Seitenlinie von Cedric Itten im Zweikampf abschütteln, den Querpass nutzte Luca Raimund zum 3:0. Einen Kopfball des überragenden Itten lenkte Schreiber an die Latte (68.). Der Treffer von Jakob Lemmer (90.) kam zu spät für eine Wende in diesem Spiel.
Das Fazit von Vincent Vermeij bei der Rückkehr nach Düsseldorf: „Ich finde, dass wir klar die bessere Mannschaft waren. Ich hatte eigentlich ein gutes Gefühl, aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Ich will kein schlechter Verlierer sein – also Glückwunsch an die Fortuna.“
