Dynamo Dresden 2. Liga
: Große Chance und große Gefahr gegen Preußen Münster

Dynamo Dresden trifft auf Preußen Münster und damit einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Trainer Thomas Stamm hat einen wichtigen Rat.
Von
Frank Noack
Dresden
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Preußen Münster - Dynamo Dresden: 18.10.2025, Nordrhein-Westfalen, Münster: Fußball: 2. Bundesliga, Preußen Münster - Dynamo Dresden, 9. Spieltag, Preußenstadion. Jorrit Hendrix (Preußen Münster) und Kofi Amoako (Dynamo Dresden) in Aktion. Foto: Bernd Thissen/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Enger Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga: Im Hinspiel kam Dynamo Dresden zu einem 2:2-Remis bei Preußen Münster. Hier kämpfen Kofi Amaoko und Münsters Jorrit Hendrix um den Ball.

Bernd Thissen/dpa
  • Dynamo empfängt Münster am Sonntag um 13.30 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion.
  • Beide Teams im Abstiegskampf; nur zwei Tore trennen Platz 13 (SGD) und 14.
  • Hinspiel endete 2:2; ein Punkt wäre Dresden diesmal wohl zu wenig.
  • Heimschwäche: nur drei Siege in zwölf Spielen, vorletzte Heimtabelle.
  • Stamm und Keller betonen Brisanz; Sieg wäre Schritt Richtung Mittelfeld.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wer im Internet nach dem Begriff Sechs-Punkte-Spiel sucht, dürfte relativ schnell beim bevorstehenden Heimspiel von Dynamo Dresden gegen Preußen Münster landen. Beide Teams stecken im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga, beide Teams brauchen also dringend Punkte. Anstoß ist am Sonntag um 13.30 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion.

„Sechs-Punkte-Spiel – das kommt ja immer von den Medien. Es sind noch insgesamt neun Spieltage. Trotzdem ist schon eine gewisse Brisanz in diesem Duell“, betont Dynamos Abwehrchef Thomas Keller. Im Hinspiel gab es ein 2:2-Remis in Münster. Ein Punkt wäre aus Dresdner Sicht diesmal wohl zu wenig.

Denn es geht brutal eng im Tabellenkeller zu. Die SGD liegt vor dem 26. Spieltag auf Tabellenplatz 13, Münster folgt direkt dahinter. Beide Teams trennen nur zwei Tore. Und: Zwischen Platz zwölf (Bielefeld, 27 Punkte) und Schlusslicht Magdeburg (23 Punkte) liegen gerade einmal vier Zähler. Gleich vier Teams haben 26 Punkte auf dem Konto – unter anderem Dynamo und Münster mit dem Ex-Dresdner Oliver Batista Meier („Dynamo ist ein cooler Verein mit geilem Stadion und wahnsinnigen Fans“).

Dynamo Dresden muss seine Heimbilanz verbessern

Allerdings: Im heimischen Harbig-Stadion konnte die SGD trotz des jüngsten 3:1 gegen Darmstadt 98 erst drei Siege in zwölf Spielen einfahren. In der Heimtabelle der 2. Liga liegen die Schwarz-Gelben auf dem vorletzten Platz. Gerade für einen Aufsteiger ist diese schwache Bilanz eine Gefahr. Noch dazu, weil die Heimspiele vor 30.000 Zuschauern ursprünglich als wichtiger Faustpfand für Dynamo im Kampf um den Klassenerhalt angesehen wurden.

Positiv: Gleich zu Beginn der Rückrunde hat Dynamo Dresden mit den Siegen gegen Greuther Fürth und in Magdeburg gezeigt, dass man dem Druck in den Duellen mit den direkten Konkurrenten standhalten kann. „Aus diesen Spielen können wir Selbstvertrauen mitnehmen. Damals hat uns niemand mehr etwas zugetraut“, lautet der wichtige Rat von Trainer Thomas Stamm. Die Mannschaft sei in der aktuellen Situation „sehr klar. Sie weiß, an welchen Dingen wir dranbleiben müssen, damit wir in der Rückrunde weiter erfolgreich sind“.

Große Chance und große Gefahr lautet jetzt Motto gegen Preußen Münster: Mit einem Sieg würden die Schwarz-Gelben einen wichtigen Richtung in Richtung Tabellenmittelfeld und damit Klassenerhalt machen. Im Falle einer Niederlage zieht Münster vorbei und hätte dann drei Zähler Vorsprung auf die SGD, die anschließend in die schweren Duelle gegen die Topteams Paderborn und Hertha BSC muss.

„Klar sind diese direkten Duelle besonders, darüber sind wir uns im Klaren“, erklärt Vize-Kapitän Niklas Hauptmann. „Aber es macht keinen Sinn, ihnen noch mehr Bedeutung beizumessen, als ohnehin schon.“ Anders ausgedrückt: Dynamo Dresden gegen Preußen Münster ist ein Sechs-Punkte-Spiel, auch wenn natürlich auch am Sonntag nur drei Zähler vergeben werden.