Dynamo Dresden 2. Liga
: Frühes Tor von Patrice Covic reicht nicht gegen Hertha BSC

Dynamo Dresden geht mit einer Heimniederlage gegen Hertha BSC in die Länderspielpause und bleibt Tabellenvorletzter der 2. Bundesliga. Es gibt mehrere personelle Überraschungen bei der SGD.
Von
Frank Noack
Dresden
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Fussball 2. Bundesliga, SG Dynamo Dresden - Hertha BSC Berlin: 19.09.2026, xtgx, Fussball 2. Bundesliga, SG Dynamo Dresden - Hertha BSC Berlin, v.l. Patrice Covic Dresden, 24 schiesst Tor, schießt, Torschuetze, erzielt Tor, Treffer, scores the goal 1:0 DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO Dresden *** September 19, 2026, xtgx, Soccer 2. Bundesliga, SG Dynamo Dresden vs. Hertha BSC Berlin, from left: Patrice Covic Dresden, 24 scores a goal, shoots, goal scorer, scores a goal, goal, scores the goal 10 DFL DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO Dresden

Erstes Spiel in der Startelf: SGD-Neuzugang Patrice Covic (rechts) traf zur 1:0-Führung für Dynamo Dresden gegen Hertha BSC.

Imago/Michael Taeger
  • Dynamo Dresden verlor daheim 1:2 gegen Tabellenführer Hertha BSC.
  • Covic traf früh zum 1:0, Thorsteinsson glich aus und erzielte das 2:1.
  • Hertha blieb mit dem sechsten Sieg in Serie an der Spitze der 2. Liga.
  • Dresden bleibt Tabellenvorletzter und geht in die Länderspielpause.
  • Mehrere Umstellungen bei der SGD, Debüts für Covic und den 19-jährigen Neininger.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im brisanten Hochsicherheitsspiel gegen Tabellenführer Hertha BSC kassiert Dynamo Dresden eine 1:2 (1:1)-Heinniederlage und geht als Tabellenvorletzter der 2. Bundesliga in die dreiwöchige Länderspielpause. Es war letztlich eine verdiente Niederlage für die SGD, weil die Gäste aus Berlin das reifere Team mit den besseren Torchancen stellten. Hertha BSC untermauerte mit dem sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel seine Spitzenposition. Die SGD hat dagegen erst einen Dreier auf dem Konto und wartet weiter auf die Initialzündung in der Saison 2026727.

Positiv trotz dieser Niederlage: Am Samstagabend stand vor 29.122 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion wirklich ausschließlich der Fußball im Mittelpunkt. In der vergangenen Saison war es beim Duell zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC zu schweren Ausschreitungen gekommen. Aufgrund von Sicherheitsauflagen war dieses Mal der Gästeblock nicht komplett gefüllt. Nur rund 700 Hertha-Anhänger reisten nach Dresden – die organisierte Fanszene boykottierte dagegen das Spiel.

Patrice Covic trifft für Dynamo Dresden

Der Ex-Herthaner Patrice Covic schoss Dynamo Dresden bei seinem ersten Startelf-Einsatz für die SGD bereits nach zehn Minuten in Führung. Berlin kam zum Ausgleich durch Jon Thorsteinsson (29.). Erneut Thorsteinsson traf zum verdienten 2:1-Siegtreffer für die Gäste (80.).

Auf dem Rasen gab es also keine Überraschung – in der Startelf von Dynamo Dresden dagegen schon. Abwehrchef Thomas Keller fiel krankheitsbedingt aus. Keller hatte sich beim 2:2-Remis in Braunschweig bei einem Zusammenprall eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. Damit musste Trainer Thomas Stamm in der Innenverteidigung erneut umstellen. Ahmet Muhamedbegovic bekam wieder den Vorzug gegenüber Friedrich Müller. Daneben kam der erst 19-jährige Till Neininger zu seinem Debüt in der 2. Bundesliga. Simon Straudi ersetzte Jonas Sterner als Linksverteidiger. Mit dem Debüt von Patrice Covic gab es es ein weiteres Debüt in der Startelf der Schwarz-Gelben.

Dynamo Dresden - Hertha BSC: Fußball, Männer: 2. Bundesliga, Dynamo Dresden - Hertha BSC, 6. Spieltag, Rudolf-Harbig-Stadion. Niklas Hauptmann (Dynamo Dresden) spielt den Ball.

Bei Dynamo Dresden (hier Kapitän Niklas Hauptmann) gab es gegen Hertha BSC mehrere Umstellungen in der Startelf.

Frank Hammerschmidt

Ausgerechnet Patrice Covic sorgte nach zehn Minuten für die 1:0-Führung. Von 2015 bis 2024 wurde der Sohn von Hertha-Legende Ante Covic in Berlin ausgebildet – am Samstagabend jubelte er gegen seinen  Heimatverein. Covic leitete seinen Treffer selbst ein und war nach dem Zusammenspiel mit Vincent Vermeij per Flachschuss erfolgreich. Was für ein Startelf-Debüt für den Leihspieler von Werder Bremen!

Danach drängte Hertha die Gastgeber dennoch zunächst weit in die eigene Hälfte. Bei einem Konter hätte Vincent Vermeij allerdings auf 2:0 erhöhen können (26.). Stattdessen fiel auf der Gegenseite der 1:1-Ausgleich (29.). Jon Thorsteinsson zog aus 20 Metern ab und ließ Torhüter Tim Schreiber keine Chance. Die Partie wurde jetzt wilder – es gab reichlich Zweikämpfe und auch mehrere Gelbe Karten von Schiedsrichter Christian Dingert (Lebecksmühle). Kurz vor der Pause drängte Hertha BSC vehement auf den Führungstreffer. In der 45. Minute rettete Simon Straudi beim Versuch von Sebastian Gröning kurz vor der Linie.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit vergaben die Berliner eine weitere Großchance: Der eingewechselte Gustaf Nilsson traf in der 53. Minute frei stehend das leere Tor nicht. Kurz danach hatte Dynamo erneut großes Glück: Der VAR nahm Hertha-Treffer von Oluwaseun Adewumi (57.) wieder zurück, weil der Ball beim Kopfball an die Hand gesprungen sein soll. Beim zweiten Treffer von Jon Thorsteinsson (80.) war Schreiber dann ohne Chance.

Dynamo kämpfte in der Schlussphase zwar um den Ausgleich, hatte aber in der Offensive kaum noch Lösungen gegen die ballsicheren Gäste aus Berlin. Wirklich in Gefahr geriet der Hertha-Sieg nicht mehr.