Dynamo Dresden 2. Liga
: Fans machen Feuer gegen Fürth – „unglaubliche Unterstützung“

Die Fans von Dynamo Dresden bereiten den Spielern trotz des letzten Tabellenplatzes einen begeisternden Empfang. Trainer Stamm sieht darin einen wichtigen Grund für den Heimsieg gegen  Fürth.
Von
Frank Noack
Dresden
Jetzt in der App anhören
Feuriger Empfang für Dynamo Dresden: Die Spieler fuhren mit dem Mannschaftsbus vor dem Spiel gegen Greuther Fürth durch ein Spalier der Fans.

Feuriger Empfang für Dynamo Dresden: Die Spieler fuhren mit dem Mannschaftsbus vor dem Spiel gegen Greuther Fürth durch ein Spalier der Fans.

Olaf Rentsch
  • Dynamo Dresden siegt 2:0 gegen Greuther Fürth und gibt die rote Laterne ab.
  • Fans empfangen die Mannschaft mit Fanmarsch und Pyrotechnik am Harbig-Stadion.
  • Trainer Stamm lobt die „unglaubliche Unterstützung“ der 30.811 Zuschauer.
  • Neuzugang Thomas Keller trifft im ersten Spiel vor dem K-Block und betont die Bedeutung der Fans.
  • Nächstes Spiel: Ostderby beim 1. FC Magdeburg am Samstag um 20:30 Uhr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es war ein emotionaler Heimsieg für Dynamo Dresden im Kellerduell der 2. Fußball-Bundesliga gegen die SpVgg Greuther Fürth. Mit dem 2:0 (1:0)-Erfolg gab die SGD nicht nur die rote Laterne an die Gäste aus Franken weiter, sondern spielte erstmals in dieser Saison auch zu Null.

„Der Sieg ist wichtig und wir haben zu Null gespielt. Das gibt uns ein gutes Gefühl. Es war ein geschlossener Auftritt – auf und neben dem Platz. Das tut gut“, freute sich Torhüter Tim Schreiber.

Die Dynamo-Anhänger hatten schon lange vor dem Anpfiff für Gänsehaut gesorgt. Sie zogen in einem Fanmarsch vom Hauptbahnhof zum Harbig-Stadion. Dort wurde der Mannschaftsbus dann von einem Fanspalier empfangen. Es war ein feuriger Empfang mit viel Aufmunterung und Pyrotechnik für die Mannschaft um Kapitän Stefan Kutschke.

Dynamo-Trainer Stamm lobt die Fans

Von Trainer Thomas Stamm gab es ein dickes Lob für die Fans. „Diese Unterstützung ist unglaublich. Es ist ein riesen Privileg, hier in diesem Verein zu arbeiten, das ist außergewöhnlich, sehr speziell und einzigartig“, erklärte Stamm. „Wir genießen solche Momente, weil es da um Unterstützung geht, die uns besser macht. Wir haben den Jungs reingegeben, dass sie das aufsaugen sollen, wenn wir da durchfahren. Ein volles Stadion, dazu eine gute Energie – wir wollten das im besten Fall mit einer guten Leistung zurückgeben.“

Die 30.811 Zuschauer im Rudolf-Harbig-Stadion sahen zum Rückrunde-Auftakt einen verdienten Sieg der Gastgeber. Neuzugang Thomas Keller (35. Minute) und Jakob Lemmer (49.) erzielten die Tore für die SGD.

Weil die Seitenwahl vor dem Anpfiff an Fürth ging, spielte Dynamo schon in der ersten Halbzeit auf den K-Block. Normalerweise geht es immer erst in der zweiten Halbzeit in Richtung der  stimmgewaltigen Anhänger. Nutznießer war Neuzugang Thomas Keller, der gleich in seinem ersten Spiel für Dynamo per Kopf erfolgreich war und vor dem K-Block die Faust ballte. Anschließend verschwand der Innenverteidiger in der schwarz-gelben Jubeltraube.

Diese Unterstützung von den Rängen sei „schon etwas ganz Besonderes“, betonte die Leihgabe vom 1. FC Heidenheim. „Das ist natürlich auch einer der Gründe gewesen, warum ich hierhergekommen bin. Es macht unglaublich viel Spaß mit der Unterstützung durch die Fans. Es pusht extrem auf dem Platz. Das ist sehr wichtig für uns als Mannschaft. Heute haben wir die Energie von den Rängen auf den Platz bekommen.“

Dynamo Dresden - SpVgg Greuther Fürth: 17.01.2026, Sachsen, Dresden: Fußball: 2. Bundesliga, Dynamo Dresden - SpVgg Greuther Fürth, 18. Spieltag, im Rudolf-Harbig-Stadion. Noel Futkeu (M, SpVgg Greuther Fürth) im Zweikampf mit Thomas Leon Keller (r, Dynamo Dresden). Foto: Sebastian Kahnert/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Thomas Keller (rechts) von Dynamo Dresden attackiert in diesem Zweikampf den Fürther Noel Futkeu.

Sebastian Kahnert/dpa

In der kommenden Woche wird es für Thomas Keller & Co. mindestens genauso emotional, wenn Dynamo Dresden zum Ostderby beim 1. FC Magdeburg reist (Samstag, 20.30 Uhr). Wurde der Neuzugang schon darüber aufgeklärt, welche Bedeutung dieses Derby für die Fans hat? Die Antwort gab Keller mit einem Grinsen im Gesicht: „Ja, man hat mich schon aufgeklärt. Ich weiß Bescheid.“

Video: Pressekonferenz nach Dynamo Dresden gegen Fürth