DEL2: Lausitzer Füchse schocken Rosenheim mit Blitz-Toren und besonderem Doppelpack

Förderlizenzspieler Michael Bartuli (links) erwischte einen Einstand nach Maß bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser.
Thomas HeideBei diesem Heimspiel der Lausitzer Füchse mussten die Zuschauer in der Eishalle in Weißwasser früh auf ihren Plätzen sein. Denn sowohl im ersten als auch im zweiten Drittel schockten die Gastgeber die Starbulls Rosenheim mit frühen Toren. Am Ende setzte sich Weißwasser gegen den DEL2-Aufsteiger mit 5:2 durch.
Die Lausitzer Füchse zeigten an diesem Wochenende zwei verschiedene Gesichter. Am Freitag bei der 0:3-Niederlage in Freiburg scheiterten sie vor allem an ihrer schwachen Chancenverwertung. Zwei Tage später gegen Rosenheim war der Fuchs dann im ersten Drittel die Effizienz in Person. 3:0 hieß es nach 20 Minuten für Weißwasser. Bereits nach 56 Sekunden traf Roope Mäkitalo in Überzahl zur Führung. Danach gelang Debütant Michael Bartuli ein Doppelpack (9., 16.). Der Förderlizenz-Spieler von den Eisbären Berlin trug zum ersten Mal das Trikot der Lausitzer Füchse. Bartuli war im Sommer vom EC Bad Nauheim nach Berlin gewechselt und kam in der DEL bislang fünfmal zum Einsatz.
Und auch das zweite Drittel begann wieder mit einem Blitztor der Gastgeber. Lane Scheidl brauchte gerade einmal 33 Sekunden für den vierten Treffer. Rosenheim-Trainer Jari Pasanen nahm danach eine Auszeit, um seine Mannschaft zumindest einigermaßen zu ordnen. Immerhin kamen die Gäste nach dem 1:4 durch Manuel Strodel (33.) deutlich besser ins Spiel. Weißwasser war in dieser Phase zu passiv und ließ viele Chancen der Starbulls zu. Aber auch im dritten Drittel gab es wieder ein schnelles Tor der Füchse. Jake Coughler sorgte drei Minuten nach Wiederbeginn für die Entscheidung in dieser Partie.
Das Fazit von Trainer Petteri Väkiparta: „Heute bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, mit der Leistung nur bedingt. Wir müssen weitere Schritte nach vorn machen, wenn wir in dieser Liga immer punkten wollen.“
Am Freitagabend beim 0:3 in Freiburg waren die Lausitzer Füchse neben ihrer schwachen Chancenverwertung auch am starken David Zabolotny im Freiburger Tor gescheitert. „Wir haben nicht den Weg zum Torraum gefunden. Du musst richtig stehen, wenn du Tore schießen willst“, bilanzierte Väkiparta nach der längsten Auswärtsfahrt der Saison. Wie sowas funktioniert, zeigte sein Team dann am Sonntag beim Heimsieg gegen Rosenheim.
Sonntag: Lausitzer Füchse – Starbulls Rosenheim 5:2 (3:0, 1:1, 1:1)
Tore: 1:0 Mäkitalo (1.), 2:0 Bartuli (9.), 3:0 Bartuli (16.), 4:0 Scheidl (21.), 4:1 Strodel (33.), 5:1 Coughler (43.), 5:2 McNeely (52.); Schiedsrichter: Lajoie/Becker; Zuschauer: 2683; Strafminuten: 6/6.
Das nächste Spiel: EC Bad Nauheim – Lausitzer Füchse am Dienstag um 16 Uhr.
