DEL2: Lausitzer Füchse mit Heimsieg gegen Bietigheim – Fehler eiskalt bestraft
Das erste Sechs-Punkte-Wochenende der neuen DEL2-Saison durch die Lausitzer Füchse wurde am Sonntag standesgemäß mit „Dynamo, Dynamo“-Wechselgesängen der Fans gefeiert. Weißwasser setzte sich gegen DEL-Absteiger Bietigheim Steelers 5:2 durch. Die Füchse waren dabei das effizientere Team und nutzten die Fehler der Gäste konsequent aus. Am Freitag hatte die Mannschaft von Trainer Petteri Väkiparta beim EV Landshut mit 5:3 gewonnen.
„Das war eine sehr gute Mannschaftsleistung. Bietigheim hat eine hohe Geschwindigkeit, aber wir sind sehr diszipliniert aufgetreten. Mit den Ergebnissen an diesem Wochenende können wir sehr zufrieden sein“, erklärte Väkiparta.
Die Lausitzer Füchse legten einen Start nach Maß in dieses Heimspiel hin und gingen durch Lane Scheidl bereits nach fünf Minuten in Führung. Großen Anteil an diesem Treffer hatte Jake Coughler, der an der Bande dem Bietigheimer Niklas Heinzinger einfach den Puck geklaut und dann auf Scheidl gepasst hatte. In der Folgezeit sahen die 2146 Zuschauer im Fuchsbau eine temposcharfe Partie. Die Bietigheim Steelers kamen in der 16. Minute zum 1:1-Ausgleich durch Brett Welychka.
Im zweiten Drittel verflachte das Niveau der Partie dann zwar ein wenig und der Puck sprang oftmals wie beim Pingpong hin und her. Aber die Gastgeber kamen immerhin zu ihrem zweiten Treffer – und wieder half Bietigheim mit. Nach einem Scheibenverlust der Steelers hatte Weißwasser plötzlich Überzahl vor dem gegnerischen Tor. Ville Järveläinen nutzte die Gelegenheit zum 2:1 (29.). Kurz danach erhöhte der kleine Finne in Überzahl sogar auf 3:1 (34.).
„Wir müssen so weitermachen wie bisher. Also, einfaches Eishockey spielen und den Puck schnell zum Tor bringen“, sagte Stürmer Eric Valentin nach dem zweiten Drittel am Mikrofon von Sprade-TV.
Ganz schnell fiel auch das 4:1 durch den aktuellen Topscorer Christoph Kiefersauer– exakt 31 Sekunden nach Wiederbeginn. Nach dem 2:4 durch Guillaume Naud (42.) musste die Füchse aber noch einmal zittern. Erst mit dem fünften Weißwasseraner Treffer durch Lane Scheidl (48.) war Bietigheim endgültig geschlagen.
Das Fazit von Goldhelm Christoph Kiefersauer: „Wir haben heute durchgehend ein sehr solides, gutes Spiel gemacht. Wir haben den Matchplan eingehalten, das war der Schlüssel zum Sieg. Und wir hatten die Fans im Rücken. Das war auch wichtig.“
Lausitzer Füchse gewinnen in Landshut
Am Freitagabend hatten sich die Lausitzer Füchse mit dem 5:3-Auswärtssieg beim EV Landshut die ersten drei Punkte in dieser Saison gesichert. Den Grundstein legten die Gäste mit einem nahezu perfekten zweiten Drittel, in dem alle fünf Füchse-Treffer fielen. Dabei verlief der Start in Landshut zunächst nicht nach Plan. „Vor dem zweiten Drittel haben wir ruhig in der Kabine geredet. Die Mannschaft war dann sehr gut. Wir sind mehr Schlittschuh gelaufen und haben mehr Druck zum Tor gemacht. Dann haben wir ein paar schöne Tore geschossen“, bilanzierte Trainer Petteri Väkiparta.
Lausitzer Füchse – Bietigheim Steelers 5:2 (1:1, 2:0, 2:1)
Tore: 1:0 Scheidl (5.), 1:1 Welychka (16.), 2:1 Järveläinen (29.), 3:1 Järveläinen (34.), 4:1 Kiefersauer (41.), 4:2 Naud (42.), 5:2 Scheidl (48.); Schiedsrichter: Apel/Brüggemann; Zuschauer: 2146; Strafminuten: 13/8.
Das nächste Spiel: EHC Freiburg – Lausitzer Füchse am Freitag um 19.30 Uhr.

