DEL2: Lausitzer Füchse – Järveläinen soll zum Königstransfer in Weißwasser werden
Es ist wieder Eiszeit im Fuchsbau in Weißwasser! Am Dienstag (15. August) können die Fans der Lausitzer Füchse die neue Mannschaft das erste Mal in Augenschein nehmen. Die öffentliche Übungseinheit findet ab 12 Uhr in der Eisarena in Weißwasser statt.
Im Mittelpunkt dürfte dann auch Ville Järveläinen stehen. Der 30 Jahre alte Stürmer aus Finnland gehört zu den insgesamt neun Neuzugängen für die DEL2-Saison 2023/24. Denn Järveläinen – der von den Bayreuth Tigers nach Weißwasser wechselt – könnte zum Königstransfer der Lausitzer Füchse avancieren. In den vergangenen fünf Jahren kam der Knipser im Trikot von Bayreuth auf einen Schnitt von 60 Punkten pro Saison. Er ist damit neben Jordan Knackstedt punktbester Scorer der zweithöchsten Spielklasse in diesem Zeitraum.
„Mit Ville bekommen wir einen torgefährlichen Stürmer, der weiß, wo das Tor steht. Er wird auch unser Powerplay bereichern und kann mit seiner Erfahrung und seinen Führungsqualitäten unseren jungen Spielern helfen“, sagt Jens Baxmann als Sportlicher Leiter der Lausitzer Füchse.
Ville Järveläinen soll Führungsrolle einnehmen
Ville Järveläinen soll in Weißwasser also nicht nur Tore erzielen, sondern auch eine Führungsrolle einnehmen. Der erfahrene Finne weiß um diesen Plan und seine Rolle innerhalb der Mannschaft. „Ich möchte ein verlässlicher Spieler sein, der zu jeder Zeit und in jeder Situation auf dem Eis sein kann. Ich möchte auf diese Weise dem Team helfen, Spiele zu gewinnen“, erklärt Järveläinen.
Nimmt sich der Stürmer auch im Trikot der Lausitzer Füchse wieder 60 Scorerpunkte und mehr als persönliches Ziel vor? Järveläinen mag sich nicht auf eine konkrete Zahl festlegen und betont: „Ich möchte keine Zahlen über persönliche Punkte oder Tore nennen. Mein Ziel ist es, mein bestes Eishockey zu spielen und auf diese Weise dem Team zu helfen.“
Die fünf Jahre in Bayreuth haben gezeigt: Ville Järveläinen war bei den Tigers immer dann stark, wenn er einen kongenialen Passgeber an seiner Seite hatte – so wie zum Beispiel Cason Hohmann in der Saison 2021/22, der viele Treffer von Järveläinen auflegte. Bei den Lausitzer Füchsen könnte Järveläinen zum Beispiel an der Seite seines finnischen Landsmannes Roope Mäkitalo und Neuzugang Samuel Dove-McFalls auflaufen. Beide bringen die nötige spielerische Qualität und auch Passgenauigkeit mit, um einen torgefährlichen Mitspieler in Szene zu setzen.
Ville Järveläinen freut sich auf Weißwasser
Dabei war Ville Järveläinen in diesem Sommer auch bei den Eislöwen Dresden im Gespräch. Weil man in der sächsischen Landeshauptstadt aber keine Ausländerlizenz für Järveläinen ausgeben wollte, war der Weg für die Lausitzer Füchse frei. In Weißwasser nimmt Järveläinen die vierte Stelle für Importspieler ein. Dazu kommt neben Mäkitalo und Lane Scheidl mit Jake Coughler noch ein weiterer Neuzugang. Dove-McFalls und Sam Ruopp sollen bis zum Saisonstart der DEL2 am 15. September die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen.
Bisher kennt Ville Järveläinen den Fuchsbau nur als Gegenspieler. Nun freut er sich auf seine Premiere im Trikot der Lausitzer Füchse. Sie steigt am Sonntag (20. August) beim Testspiel gegen Kooperationspartner Eisbären Berlin. Spielbeginn ist um 16 Uhr. „Weißwasser war für Gästemannschaften schon immer ein schwieriger Ort zum Spielen. Die Füchse haben immer eine gute Struktur im Spiel und auch die Fans sind großartig. Sie sorgen für eine gute Atmosphäre bei den Spielen“, sagt der Neuzugang aus Finnland.


