DEL2 in Weißwasser: Lausitzer Füchse und Dresdner Eislöwen liefern sich hitziges Derby

Torschütze für die Lausitzer Füchse: Neuzugang Jacob Schmidt-Svejstrup (rechts) traf im Testspielderby gegen die Dresdener Eislöwen (hier im Duell mit Gregory Kreutzer).
Thomas Heide- Testspielderby in Weißwasser: Dresden gewann 5:3 nach einem hitzigen Spiel.
- Eislöwen führten früh, Weißwasser verkürzte mehrmals – am Ende reichten die Gäste davon.
- Viele Strafminuten prägten das letzte Drittel, insgesamt wurden 62 Minuten verteilt.
- Lane Scheidl fehlte weiter verletzt, auch Bryan Lemos stand nicht im Aufgebot.
- Weißwasser testet noch zweimal gegen Crimmitschau, Saisonstart ist am 18. September.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Derby ist Derby! Entsprechend emotional ging es beim Testspiel der Lausitzer Füchse gegen die Dresdner Eislöwen zu, auch wenn dieses Mal noch nicht um Punkte gespielt wurde. Im Duell der sächsischen Rivalen setzten sich die favorisierten Gäste aus Dresden am Freitagabend mit 5:3 (2:1, 1:1, 2:1) in Weißwasser durch.
Die Füchse konnten zunächst nicht an ihre starke Defensivleistung beim 1:3 gegen die Eisbären Berlin am Sonntag anknüpfen. Dresden startete frischer ins Spiel und nutzte die Fehler schnell aus – die Eislöwen gingen durch die Tore von Sebastian Gorcik (2. Minute) und Ricardo Hendreschke (10.) in Führung. Adam Brady (1:2, 10.) ließ dann die Weißwasseraner Fans das erste Mal jubeln. Füchse-Torhüter Anthony Morrone hatte schon im ersten Drittel reichlich zu tun.
Lane Scheidl muss verletzungsbedingt weiter auf sein Comeback warten. Der Topscorer der vergangenen Saison hatte zwar am Freitagnachmittag bei der Teampräsentation vor der Eisarena viel Beifall bekommen, er kam jedoch auch gegen Dresden noch nicht zum Einsatz. Füchse-Trainer Christof Kreutzer hatte dennoch betont, dass er beim Saisonstart fest mit Scheidl rechnet. Im Test mit den Eislöwen fehlte zudem Bryan Lemos.
Viele Strafminuten zwischen Weißwasser und Dresden
Im zweiten Drittel sahen die 1932 Zuschauer ein deutlich offeneres Testspielderby. Die Gastgeber erspielten sich ebenfalls viele Chancen. Tomas Sykora traf zwar für Dresden (29.), aber Jacob Schmidt-Svejstrup brachte die Füchse wieder auf 2:3 (31.) heran.
Ganz ohne Nickligkeiten geht natürlich auch ein solches Testspielderby nicht über die Bühne. Im letzten Drittel wurde es sogar richtig hitzig. Zunächst lieferten sich Füchse-Stürmer Christopher Theodore und Dresdens Simon Karlsson ein Wortgefecht. Danach gab es weitere Rangeleien und reichlich Strafminuten. Jakob Ficenec (51.) und Oliver Granz (58.) trafen für Dresden. Clarke Breitkreuz sorgte in letzter Sekunde für den 3:5-Endstand (60.). Die Bilanz: reichlich Emotionen und insgesamt 62 Strafminuten.
Nach der Partie gegen Dresden testet Weißwasser jetzt noch zweimal gegen die Eispiraten Crimmitschau (8. und 11. September), ehe am 18. September die neue Saison startet. Trainer Christof Kreutzer: „Es ist gut, dass wir gegen starke Gegner aus der DEL2 spielen. So wissen auch die Spieler, die die Liga oder das deutsche Eishockey noch nicht kennen, was auf sie zukommt.“
Das erste Punktspielduell zwischen den Lausitzer Füchsen und den Eislöwen Dresden steigt dann am 16. Oktober in der Eisarena Weißwasser. Auch dann dürfte es wieder emotional werden.

Füchse-Trainer Christof Kreutzer (links) gibt hier Anweisungen für Nikita Knauss.
Thomas Heide
