DEL2 in Weißwasser: Lausitzer Füchse mit zwei Niederlagen – mehr Emotionen gefordert
Die Lausitzer Füchse legen in der DEL2 ein Null-Punkte-Wochenende hin. Am Freitag kassierte Weißwasser eine 1:2-Niederlage beim ESV Kaufbeuren. Zwei Tage später verloren die Füchse trotz Aufholjagd auch das Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine mit 2:3. Sie müssen damit weiter um den Einzug in die Pre-Playoffs und damit den vorzeitigen Klassenerhalt bangen.
Vor 2623 Zuschauern taten sich die Gastgeber am Sonntag gegen Krefeld lange Zeit mit dem Tore schießen schwer. Der langjährige Erstligist aus Krefeld zeigte sich zunächst deutlich effizienter. Christian Kretschmann schoss die Pinguine in Führung (11. Minute). Zu Beginn des zweiten Drittels erhöhte Matt Marcinew auf 2:0 (22.). Weißwasser fehlte es dagegen in dieser Phase wieder einmal an Durchschlagskraft. Spätestens beim Krefelder Torhüter Felix Bick war immer wieder Endstation.
Es dauerte lange, ehe Weißwasser eine Lücke fand – aber dann gab es gleich einen Doppelschlag. In der 38. Minute verkürzte Jake Coughler auf 1:2. Kurz danach erzielte Clarke Breitkreuz den 2:2-Ausgleich (39.).
Im letzten Drittel jubelten die Füchse-Fans, als beim Schuss von Dominik Bohac das Netz wackelte. Der Schlagschuss landete aber seitlich von außen am Tor (53.). Dennoch war es jetzt ein Spiel auf Augenhöhe. Als sich alle schon auf die Verlängerung einstellten, traf Philipp Kuhnekath zum 3:2 für Krefeld (59.).
Das Fazit von Füchse-Trainer Petteri Väkiparta: „In den ersten 35 Minuten haben bei uns die Emotionen gefehlt. Das darf nicht passieren. Daraus müssen wir lernen. Wir müssen mehr Emotionen reinbringen. Wir haben das 2:2 erzielt und im letzten Drittel gut gespielt. Aber es war nicht gut genug.“
Verteidiger Sebastian Zauner monierte ebenfalls die fehlende Konstanz. „Wir brauchen immer ein bisschen, ehe wir in Fahrt kommen. Wenn du 0:2 hinten liegst, kostet es viel Kraft, das auszugleichen“, erklärte Zauner.
Weiter geht es für die Lausitzer Füchse jetzt an ungewohntem Ort und zu ungewohnter Zeit. Im Rahmen des Outdoor Triple 2024 in Klingenthal spielt Weißwasser am nächsten Sonntag gegen die Eisbären Regensburg. Die Partie wird unter freiem Himmel an der Vogtlandschanze in Klingenthal ausgetragen. Spielbeginn ist um 14 Uhr.
Kader Lausitzer Füchse: Neuzugang Matej Leden (19) stand gegen Krefeld erstmals auf dem Spielberichtsbogen für Weißwasseraner Team. Der gebürtige Tscheche mit deutschem Pass spielte zuletzt für die U20 des EV Landshut. Er soll nach Vereinsangaben „den Kader in der Breite verstärken und zusätzliche Dynamik in der Offensive bringen“.
Lausitzer Füchse – Krefeld Pinguine 2:3 (0:1, 2:1, 0:1)
Tore: 0:1 Kretschmann (11.), 0:2 Marcinew (22.), 1:2 Coughler (38.), 2:2 Breitkreuz (39.), 2:3 Kuhnekath (59.); Schiedsrichter: Steingroß/Steinecke; Zuschauer: 2623; Strafminuten: 8/10.
Das nächste Spiel: Lausitzer Füchse – Eisbären Regensburg am Sonntag (18. Februar) um 14 Uhr in Klingenthal.



