DEL2 in Weißwasser: Lausitzer Füchse – hohe Niederlage gegen Krefeld und Popiesch

Wieder kein Tor für Weißwasser: Louis Anders von den Lausitzer Füchsen scheitert in dieser Szene am Krefelder Keeper Felix Bick.
Thomas HeideDiese Niederlage tut weh! Die Lausitzer Füchse sind auch im Heimspiel gegen die Krefeld Pinguinen an ihrer schwachen Chancenverwertung gescheitert. Weißwasser vergibt erneut viele Möglichkeiten und kassiert am Sonntag eine deutliche 1:6-Pleite gegen das Team von Trainer Thomas Popiesch. Auch zwei Tage zuvor beim 1:2 nach Verlängerung in Selb erwies sich die Chancenverwertung als großes Manko.
Stammtorhüter Anthony Morrone ist weiter angeschlagen. Gegen Krefeld stand erneut Daniel Filimonow zwischen den Pfosten. Eine besondere Partie war es für Thomas Popiesch. Der Coach der Krefeld Pinguine hatte von 2006 bis 2009 als Cheftrainer im Fuchsbau gearbeitet. Nach dem Ende seiner erfolgreichen Amtszeit bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven ist der gebürtige Berliner nun in die DEL2 zurückgekehrt.
Kapitale Abwehrfehler der Füchse
Popiesch und die 2391 Zuschauer sahen ein gutes erstes Drittel der Gastgeber. Die Fans hatten mehrfach den Torschrei schon auf den Lippen. Deutlich effizienter präsentierten sich die Gäste aus Krefeld im zweiten Drittel. Nach dem Weißwasseraner Führungstreffer durch Clarke Breitkreuz in der 24. Minute schoss Krefeld vier Tore in Folge. Den Füchsen unterliefen in dieser Phase kapitale Abwehrfehler.
Am Freitagabend hatte Weißwasser beim 1:2 nach Verlängerung in Selb zumindest einen Zähler geholt – allerdings war mehr drin. Die Gäste vergaben vor allem in der Schlussphase der regulären Spielzeit zahlreiche Torchancen.
Lausitzer Füchse gegen Krefeld Pinguine – die Trainerstimmen
Christof Kreutzer (Lausitzer Füchse): „Vielleicht wollten wir nach unserer Führung zu viel. Wir haben auch heute viele Chancen nicht genutzt. Und dann waren wir zu offen. Das darfst du gegen Krefeld nicht machen. Dafür wurden wir bestraft. Es ist frustrierend für die Mannschaft, wenn der Puck nicht hinter die Linie fallen will. Aber sie gibt alles und arbeitet hart. Das ist nicht so einfach. Wir müssen aus dem Spiel heute lernen und können mit vielen Dingen nicht so weitermachen. Trotzdem müssen wir so ein Spiel abhaken und schauen weiter nach vorne.“
Thomas Popiesch (Krefeld Pinguine): „Wenn man den Spielverlauf sieht, ist das Ergebnis vielleicht etwas zu hoch ausgefallen. Wir hatten nur ein kleines Lineup und wollten kompakt ins Spiel kommen. Das ist uns über weite Strecken gelungen. Vor allem im zweiten Drittel haben wir gut strukturiert gespielt und Tore geschossen. Die Energie-Leistung des gesamten Teams ist lobenswert.“

Trainer Thomas Popiesch (rechts) kehrte mit den Krefeld Pinguinen an seine ehemalige Wirkungsstätte bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser zurück.
Thomas HeideLausitzer Füchse gegen Krefeld Pinguine – die Statistik
Lausitzer Füchse – Krefeld Pinguine 1:6 (0:0, 1:4, 0:2)
Tore: 1:0 Breitkreuz (24.), 1:1 Matsumoto (27.), 1:2 Kretschmann (29.), 1:3 Marcinew (33.), 1:4 Weiß (37.), 1:5 Newton (43.), 1:6 Matsumoto (59.); Schiedsrichter: Steinecke/Moosberger; Zuschauer: 2391; Strafminuten: 4/6.
Das nächste Spiel: Lausitzer Füchse – Blue Devils Weiden am Freitag um 19.30 Uhr.

