DEL2 in Weißwasser
: Lausitzer Füchse feiern fünften Sieg in Folge und Fans rasten aus

Die Lausitzer Füchse sind in der DEL2 nicht zu stoppen. Weißwasser besiegt auch den EHC Freiburg – der vorzeitige Klassenerhalt ist jetzt nur noch Formsache. Stattdessen gibt es neue Ziele.
Von
Frank Noack
Weißwasser
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Lausitzer Fuechse vs. EHC Freibrug: 15.02.2026, Weisswasser, Lausitzer Fuechse vs. EHC Freibrug

Jubel bei Lane Scheidl (23, Lausitzer Fuechse) und Adam Brady (9, Lausitzer Fuechse)

„Goldhelm“ Lane Scheidl (links) und Adam Brady jubeln über den Sieg der Lausitzer Füchse gegen den EHC Freiburg in der DEL2.

Thomas Heide
  • Lausitzer Füchse siegen 5:2 gegen EHC Freiburg – fünfter Sieg in Folge.
  • Vorsprung auf Playdown-Ränge 14 Punkte; nur noch sechs Hauptrundenspiele.
  • Tore: Brady (24.), Scheidl (27., 56.), Breitkreuz (38.), Havlena (40.); Freiburg: O'Donnell (28.), Trinkberger (57.).
  • Starke Defensive: Torhüter Anthony Morrone überzeugt; Fans mit stehenden Ovationen.
  • Comeback von Eric Valentin; zuvor 2:1 bei Starbulls Rosenheim mit Toren von Saakyan (8.), Havlena (9.).

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Lausitzer Füchse sind das Team der Stunde der DEL2 und werden von den Fans mit stehenden Ovationen gefeiert. Mit dem 5:2 (0:0, 4:1, 1:1) gegen den EHC Freiburg feiert Weißwasser am Sonntagabend bereits den fünften Sieg in Folge. Da kann man als Fan schon mal vor Freude ausrasten.

Es war auch ein wichtiger Sieg mit Blick auf die Tabelle. Denn der Vorsprung der Füchse auf die Playdown-Ränge beträgt jetzt schon 14 Punkte. Dort, auf Platz 11, liegt Freiburg. Angesichts von nur noch sechs ausstehenden Spielen in der Hauptrunde ist damit der vorzeitige Klassenerhalt für die Mannschaft von Trainer Christof Kreutzer nahezu sicher. Kann das Augenmerk also ab sofort der direkten Play-off-Qualifikation der besten sechs Mannschaften gelten? „Wir wollen jetzt erst mal schauen, dass wir die Play-offs erreichen, egal über welchen Weg. Wenn man die Play-offs erreicht hat, kann man träumen, aber wir müssen weiterhin immer unsere Leistung bringen“, betonte Kreutzer

Nach dem torlosen ersten Drittel gingen die Füchse gegen Freiburg vor 2724 Zuschauern durch die Treffer von Adam Brady (24. Minute) und Lane Scheidl (27.) mit 2:0 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer durch Shawn O'Donnell (28.) war Freiburg mindestens ebenbürtig. Aber Weißwasser schlug eiskalt und überaus effizient zu. Clarke Breitkreuz (38.) und Kyle Havlena (40.) sorgten für den 4:1-Pausenstand nach dem zweiten Drittel. Zudem konnten sich die Gastgeber erneut auf Torhüter Anthony Morrone als Rückhalt verlassen.

Lausitzer Fuechse vs. EHC Freibrug: 15.02.2026, Weisswasser, Lausitzer Fuechse vs. EHC Freibrug

Christian Billich (81, EHC Freiburg), Alexander Dosch (34, Lausitzer Fuechse)

Alexander Dosch (rechts, Lausitzer Füchse) attackiert in dieser Szene den Freiburger Christian Billich.

Thomas Heide

Im letzten Drittel erhöhte „Goldhelm“ Lane Scheidl mit seinem zweiten Treffer auf 5:1 (56.). Freiburgs David Trinkberger konnte nur noch verkürzen (5:2, 57.). Ebenfalls positiv: Stürmer Eric Valentin feierte sein Comeback nach einer monatelangen Pause aufgrund einer Schulterverletzung.

Das positive Fazit von Trainer Christof Kreutzer: „Wir haben heute ein sehr gutes Spiel abgeliefert, mit viel Tempo und Energie. Wir haben immer mehr das Heft in die Hand genommen und auch gut nach hinten gearbeitet. Überzahl und Unterzahl haben sehr gut funktioniert. Von unserer Seite war das ein Topspiel, das wir verdient gewonnen haben.“

Am Freitagabend hatten die Lausitzer Füchse einen 2:1-Auswärtssieg beim Tabellendritten Starbulls Rosenheim und damit einem Topteam der DEL2 gefeiert. Torschützen für Weißwasser: Georgiy Saakyan (8. Minute) und Kyle Havlena (9.). Die Gäste profitierten dabei von ihrem starken ersten Drittel.

„Ich denke, wir spielen im Moment insgesamt sehr gutes Hockey und das haben wir heute vor allem im ersten Drittel gezeigt. Das war, aus meiner Sicht, eines unserer besten ersten Drittel in dieser Saison“, erklärte Trainer Christof Kreutzer nach dem ersten Sieg gegen Rosenheim im vierten Anlauf in dieser Saison.