DEL2 in Weißwasser: Füchse gewinnen wildes Sechs-Punkte-Spiel gegen Bad Nauheim

Jubel bei den Lausitzer Füchsen: Kyle Havlena (rechts) schießt Weißwasser zum Heimsieg gegen den EC Bad Nauheim.
Thomas Heide- Lausitzer Füchse gewinnen 5:4 gegen Bad Nauheim und sichern Platz in den Pre-Playoff-Rängen der DEL2.
- Kyle Havlena erzielt den entscheidenden Treffer 11 Sekunden vor Schluss, 2512 Zuschauer in Weißwasser.
- Füchse drehen 0:2-Rückstand, wichtige Tore durch Jahnke, Dosch, Nieleck, Tripcke und Havlena.
- Verletzungssorgen: Kapitän Breitkreuz und Torhüter Morrone fehlen, Scheidl kehrt in den Kader zurück.
- Nächstes Spiel am Sonntag gegen die Towerstars Ravensburg, Anpfiff um 18.30 Uhr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Dieser Heimsieg ist so wichtig! Die Lausitzer Füchse setzen sich im Sechs-Punkte-Spiel gegen den EC Bad Nauheim mit 5:4 (1:2, 3:1, 1:1) durch und bleiben in den Pre-Playoff-Rängen der DEL2. Weißwasser fand zunächst schwer in die Partie, spielte im Duell des Tabellenneunten gegen den -zwölften dann aber ein starkes zweites Drittel und jubelte am Ende über den Last-Minute-Treffer von Kyle Havlena. Im Fall einer Niederlage wäre Bad Nauheim vorbeigezogen.
„Wir sind sehr glücklich über die Punkte. Am Ende haben wir es zwar knapper gemacht als sein musste, aber Sieg ist Sieg“, freute sich Torhüter Lennart Neiße.
Der Blick auf die Verletztenliste der Lausitzer Füchse war diesmal nicht ganz so schmerzhaft wie zuletzt. Unter anderem kehrte Lane Scheidl in den Kader zurück. Dennoch fällt weiterhin fast ein halbes Dutzend Spieler aus – unter anderem Kapitän Clarke Breitkreuz und Torhüter Anthony Morrone.
Schmerzhaft war aus Weißwasseraner Sicht vor 2512 Zuschauern jedoch der Start in dieses wichtige Heimspiel. Die Füchse lagen schnell 0:2 hinten. Christopher Fischer in der 5. Minute und Rik Gaidel (8.) sorgten für die Gäste-Führung. Die Gastgeber gingen mit der Hypothek von vier Niederlagen in Folge in dieses Duell um die Pre-Playoff-Ränge. Den Füchsen waren die Personalmisere und die ausbleibenden Erfolgserlebnisse zunächst deutlich anzumerken. Immerhin sorgte Charlie Jahnke in Überzahl für den 1:2-Anschlusstreffer (10.).
Weil es spielerisch ziemlich hakelig war, mussten sich die Füchse über Kampf ins Spiel beißen. Spästens nach dem 2:2-Ausgleich durch Alexander Dosch (24.) waren sie druckvoller unterwegs. „Goldhelm“ Lennard Nieleck sorgte für die erstmalige Füchse-Führung (33.). Aber Bad Nauheim kam beinahe im Gegenzug zum 3:3-Ausgleich durch Jordan Hickmott (34.). Die wilde Partie lebte von den Fehlern auf beiden Seiten. Kurz vor der zweiten Sirene traf Hannu Tripcke zum 4:3 (37.). „Der Coach hat in der Pause gesagt, dass wir die kleinen Dinge richtig machen sollen. Der Wille ist da, es umzureißen. Und wir gewinnen jetzt mehr Bullys“, sagte Verteidiger Norwin Panocha in der zweiten Drittelpause bei SporteuropeTV.
Aber es blieb eng und es blieb wild. Jordan Hickmott erzielte das vierte Tor für die Gäste (48.). Elf Sekunden vor Schluss donnerte Kyle Havlena den Puck zum 5:4-Siegtreffer ins Netz (60.). Am Sonntag reisen die Lausitzer Füchse zu den Towerstars Ravensburg. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.
Das Fazit von Füchse-Coach Christof Kreutzer: „Wir haben trotz des 0:2-Rückstandes nicht aufgesteckt. Die Mannschaft glaubt immer daran, dass Spiel zurückzuholen. Ab dem 2. Drittel haben wir das Kommando übernommen. Wenn man elf Sekunden vor Schluss trifft, ist das natürlich ein Stück weit glücklich. Aber wir haben die Überzahl genutzt, das freut mich für die Mannschaft.“

Alexis D'Aoust (rechts) von den Lausitzer Füchsen setzt sich in diesem Zweikampf gegen Bad Nauheimer Marius Erk durch.
Thomas Heide
