DEL in Weißwasser: Lausitzer Füchse beenden Grusel-Serie mit Sieg gegen Ravensburg

Es ging ordentlich zur Sache beim Spiel der Lausitzer Füchse gegen Ravensburg: Hier duellieren sich Jacob Schmidt-Svejstrup (links) und Nick Latta mit den Fäusten. Später traf Schmidt-Svejstrup auch ins Tor.
Thomas Heide- Lausitzer Füchse gewinnen in der DEL2 mit 4:1 gegen die Ravensburg Towerstars.
- Rihards Griva erzielt nach 17 Minuten sein erstes Profi-Tor zur 1:0-Führung.
- Adam Brady trifft zum 2:0, Jacob Schmidt-Svejstrup erhöht auf 3:0.
- Brian Lemos legt im Powerplay das 4:0 nach – Ravensburg trifft spät zum 4:1.
- Starke Paraden von Anthony Morrone und ein Heimspiel an Halloween sorgen für Jubel.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Gruselig ging es am Halloween-Spieltag in der DEL2 zwischen den Lausitzer Füchsen und den Ravensburg Towerstars schon vor dem ersten Bully zu. Bei der Mannschaftsvorstellung wurden die Spielernamen auf der Anzeigetafel von einer schaurigen Atmosphäre und leuchtenden Kürbissen umrahmt.
Optisch passte es also für die Gastgeber am Freitagabend im Duell des Tabellenneunten gegen den -achten. Und auch sportlich gab es Grund zum Feiern: Denn Weißwasser setzte sich gegen Ravensburg verdient mit 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) durch. Hockeytown feiert Halloween also mit dem langersehnten Heimsieg.
Erstes Tor für Youngster Rihards Griva
Denn auch die Heimbilanz in dieser Saison hatte einen gewissen Grusel-Effekt. Es gab zuletzt zwar zwei Auswärtssiege, aber eben auch zwei Niederlagen vor heimischer Kulisse. Von den bisherigen fünf Heimspielen hatte die Mannschaft von Trainer Christof Kreutzer gerade einmal eines gewonnen.
Förderlizenzspieler Rihards Griva von den Eisbären Berlin schoss Weißwasser nach 17 Minuten in Führung. Für den 19 Jahre alten Stürmer bedeutete der Treffer eine Premiere: sein erstes Tor bei den Profis. Endlich wieder ein Heimsieg – mit diesem klaren Ziel gingen die Gastgeber in die Partie. Und der unbedingte Wille dazu war ihnen von der ersten Minute an anzumerken. Allerdings hielt Ravensburg gut dagegen, scheiterte zunächst aber immer wieder an Füchse-Torhüter Anthony Morrone. Dessen starke Paraden honorierten die Fans mit lautstarken Sprechchören.
Eine Keilerei gab es vor 2550 Zuschauern im ersten Drittel auch: Füchse-Stürmer Jacob Schmidt-Svejstrup und der Ravensburger Nick Latta duellierten sich mit den Fäusten. Beide Streithähne mussten für fünf Minuten in die Kühlbox.

Rihards Griva (links) jubelt über sein erstes Tor bei den Profis: Der Förderlizenzspieler von den Eisbären Berlin schoss die lausitzer Füchse gegen Ravensburg in Führung.
Thomas HeideWeißwasser blieb engagiert und belohnte sich mit dem 2:0 durch Adam Brady (28.). Sein Schuss schlug oben im Torwinkel ein. Auch in der Defensive zeigten sich die Gastgeber – anders als in den vergangenen Wochen – diesmal sehr konzentriert. „Unser zweites Drittel war besser als das erste“, analysierte Jacob Schmidt-Svejstrup im Pausen-Interview bei Sporteurope.TV. Der dänische Nationalspieler schob selbstkritisch hinterher: „Aber in unserer Angriffsreihe läuft der Puck noch nicht so richtig.“
Auch das wurde im letzten Drittel besser. Nach 45 Minuten erhöhte Jacob Schmidt-Svejstrup auf 3:0 für Weißwasser und sorgte damit für die Vorentscheidung. Brian Lemos traf in Überzahl zum 4:0 (55.) – Ravensburg gelang lediglich der Ehrentreffer durch Thomas Reichel (58.). Hockeytown war am Halloween-Spieltag mit diesem Heimsieg happy!
In der letzten Partie vor der Länderspielpause gastieren die Lausitzer Füchse am Sonntag beim EV Landshut (Beginn um 16 Uhr).
Lausitzer Füchse gegen Towerstars – die Stimmen der Trainer
Christof Kreutzer (Lausitzer Füchse): „Dieser Heimsieg ist sehr wichtig für die Jungs. Es war das Ziel, dass wir zunächst möglichst wenig zulassen dürfen. Das haben die Jungs gut umgesetzt. Ab dem zweiten Drittel haben wir mehr Druck ausgeübt. Besonders wichtig war, dass wir über das gesamte Spiel mit unseren vier Reihen ein hohes Tempo gehen konnten. Dadurch konnten wir unsere Energie und unsere personellen Vorteile ausnutzen.“
Johann Pennerborn (Ravensburg Towerstars): „Unser Plan war es, kompakt zu spielen und defensiv gut zu stehen. Das erste Drittel war noch in Ordnung. Aber nach dem 2:0 im zweiten Drittel haben wir uns nicht mehr genügend Torchancen erarbeitet. Wenn ich sehe, dass wir nur 14 Schüsse und ein Tor haben, dann ist das einfach zu wenig, viel zu wenig. Wir haben im letzten Drittel noch einmal versucht, zurückzukommen, aber da war es bereits zu spät. Der Gegner war heute einfach besser als wir.“
