Bahnrad in Cottbus
: Comeback von Emma Hinze – Medaillen für Lea Sophie Friedrich

Emma Hinze hat beim Großen Preis von Deutschland in Cottbus eine gute Rückkehr in den Bahnrad-Wettkampf gefeiert. Eine Cottbuser Teamkollegin konnte sogar noch zufriedener sein.
Von
Peter Mertes
Cottbus
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Emma Hinze

Comeback: Emma Hinze hat in Cottbus eine erfolgreiche Rückkehr in den Bahnrad-Wettkampf gefeiert. Für eine Cottbuser Teamkollegin lief das Wochenende sogar noch erfolgreicher.

Jan Woitas/dpa
  • Emma Hinze kehrt nach 9 Monaten Pause beim Bahnrad-Preis in Cottbus mit Platz 5 im Sprint zurück.
  • Lea Sophie Friedrich gewinnt Silber im Sprint und Bronze im Keirin auf ihrer Heim-Bahn.
  • Im Frauen-Sprint siegt Emma Finucane (GB) vor Friedrich, bei den Männern Harrie Lavreysen (NL).
  • Keirin-Sieg der Männer geht an Mateusz Rudyk (PL), bester Deutscher Luca Spiegel wird Siebter.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach neun Monaten Wettkampfpause war es für Emma Hinze ein mit Spannung erwartetes Comeback, als sich die achtfache Bahnrad-Weltmeisterin am Freitagabend (20. Juni) beim Großen Preis von Deutschland auf ihrer Heim-Bahn in Cottbus wieder mit hochkarätiger Konkurrenz maß. Die Olympia-Dritte feierte dabei im Sprint-Wettbewerb ein durchaus gelungenes Comeback. Die 27-Jährige, die in einer längeren Pause nach den Olympischen Spielen 2024 in Paris mental und körperlich aufgetankt hatte, belegte auf der Radrennbahn in Cottbus den fünften Platz.

„Emma ist sehr, sehr ordentlich gefahren und hat ihr internationales Niveau auf Anhieb wieder unter Beweis gestellt“, lobte Frauen-Bundestrainer Jan van Eijden. Im sehr stark besetzten Sprint-Feld der Frauen setzte sich Weltmeisterin und Teamsprint-Olympiasiegerin Emma Finucane aus Großbritannien im Finale mit 2:0 gegen die Olympia-Zweite Lea Sophie Friedrich aus Cottbus durch. Platz drei belegte die Britin Lauren Bell vor Ex-Weltmeisterin Mathilde Gros aus Frankreich.

Siege der Favoriten auf der Radrennbahn in Cottbus

Den Sprint der Männer dominierte wie erwartet Harrie Lavreysen aus den Niederlanden. Der fünfmalige Olympiasieger und 16-fache Weltmeister siegte im Finale 2:0 gegen Rayan Helal aus Frankreich und siegte zum zweiten Mal nach 2018 in Cottbus. Platz drei ging an den Niederländer Jeffrey Hoogland. Bester Deutscher war U23-Europameister Luca Spiegel aus Kaiserslautern auf Platz sechs.

Lea Sophie Friedrich: ARCHIV - 11.08.2024, Frankreich, Saint-Quentin-En-Yvelines: Olympia, Paris 2024, Radsport, Bahn, Sprint, Frauen, Halbfinale, Lea Sophie Friedrich aus Deutschland zwischen ihren Rennen. (zu dpa: «Bahnrad: Rang drei für Ex-Weltmeisterin Friedrich in Cottbus») Foto: Jan Woitas/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Erfolgreiches Wochenende: Lea Sophie Friedrich holt auf ihrer Heim-Bahn in Cottbus einmal Silber und einmal Bronze beim Großen Preis von Deutschland.

Jan Woitas/dpa

Am Samstag (21. Juni) standen dann noch die Keirin-Wettbewerbe auf dem Programm. Lea Sophie Friedrich hat dabei ihre zweite Medaille des Wochenendes eingefahren und Platz drei belegt. Die 25-Jährige frühere Keirin-Weltmeisterin musste sich wie schon am Vortag den starken Britinnen beugen. Der Sieg ging dieses Mal an Lauren Bell vor Emma Finucane. Emma Hinze verzichtete in dieser Disziplin auf einen Start.

Im Keirin der Männer ging der Sieg etwas überraschend an den Polen Mateusz Rudyk, der den fünfmaligen Olympiasieger und 16-maligen Weltmeister Harrie Lavreysen aus den Niederlanden und Rayan Halal aus Frankreich auf die Plätze verwies. Bester Deutscher war wie am Tag zuvor Luca Spiegel aus Kaiserslautern, der das kleine Finale gewann und Platz sieben belegte. (mit dpa)