2. Liga mit Dynamo Dresden
: Ilkay Gündogan eines Tages zurück zum 1. FC Nürnberg?

Dynamo Dresdens Auftaktgegner 1. FC Nürnberg geht in seine achte Saison in der 2. Liga. Weltstar Ilkay Gündogan hat in Franken einst den Durchbruch geschafft und träumt von einer Rückkehr.
Von
Peter Mertes,
sid Sport-Informations-Dienst statistisch
Nürnberg
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BAU//  05.07.2024 Stuttgart Fußball EM 2024 Viertelfinale Spanien vs. Deutschland, Ilkay Gündogan (GER)

Kehrt Ilkay Gündogan in seiner Karriere nochmal zum 1. FC Nürnberg zurück? Bevor es so weit ist, treffen die Franken zum Saisonauftakt in der 2. Bundesliga auf Dynamo Dresden.

Pressefoto Baumann
  • Nürnberg startet in seine achte Saison in der 2. Liga – Auftakt am Sonntag gegen Dynamo Dresden.
  • Trainer ist Miroslav Klose, dessen Vertrag im Februar verlängert wurde.
  • Ilkay Gündogan kann sich eine Rückkehr zum Club vorstellen, als Spieler oder in anderer Rolle.
  • Transfers: Rajmund Toth droht an der Ablöse zu scheitern, Andrea Ceresoli steht vor einem Wechsel.
  • Stadionpläne: Umbau des Max-Morlock-Stadions mit 50.000 Plätzen, Bau ab 2029, Ende 2031 vorgesehen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Frage, wo der 1. FC Nürnberg gerade spielt, lässt sich ganz einfach beantworten: Immer noch in der 2. Liga, und genau genommen jetzt schon das achte Jahr nacheinander. Vom Aufstieg ist immer mal wieder die Rede, verzagt, aber doch, weil: Schließlich wird der Club ja von einem Weltmeister trainiert. Miroslav Klose ist in seinen ersten zwei Jahren am Valznerweiher nicht sonderlich erfolgreich gewesen, aber er genießt auch im Umfeld nach wie vor so eine Art Bestandsschutz.

Wie in den beiden vergangenen Jahren muss Klose eine neue Mannschaft aufbauen. Wie gut diese bereits funktioniert, wird sich am Sonntag (9. August, 13.30 Uhr) erstmals beim Saisonauftakt gegen Dynamo Dresden zeigen. In den vergangenen beiden Saisons misslang der Start in die Saison jeweils – Diskussionen um die Jobsicherheit des Trainers inklusive. Im Februar aber wurde der Vertrag erst mal verlängert, was von Sportvorstand Joti Chatzialexiou mit den Worten begleitet wurde, Klose genieße bei „Spielern, in der Vereinsführung und bei den Fans große Wertschätzung. Gemeinsam werden wir alles dafür tun, den Club weiter nach vorne zu bringen.“

Tatsächlich scheint Klose vorerst eine erste Elf gefunden zu haben, auch wenn Chatzialexiou noch an Transfers arbeitet. Der erhoffte Wechsel von Rajmund Toth vom ungarischen Klub Györ ETO FC droht jedoch an der Ablöse zu scheitern, Klose plant vorerst ohne ihn. Latent ist die Sorge, dass der Italiener Mohamed Ali Zoma vor dem Transferschluss noch abspringt: Der Italiener trug in der vergangenen Saison 14 Tore und fünf Vorlagen zum am Ende soliden achten Tabellenplatz bei. Gleichzeitig verdichten sich die Anzeichen, dass mit dem 23-jährigen Innenverteidiger Andrea Ceresoli ein anderer Italiener nach Franken wechselt.

1. FC Nürnberg will das Stadion ausbauen und renovieren

Für Ablenkung vom aktuellen Transfergeschehen sorgen Aussagen von İlkay Gündoğan, den sie in Nürnberg seit seinem Abschied 2011 noch immer als einen der ihren sehen. Beim Club hatte der mittlerweile 35-jährige Mittelfeldstratege seinen Durchbruch gefeiert und eine Weltkarriere gestartet, die ihn zu Borussia Dortmund, Manchester City und dem FC Barcelona führte.

„Natürlich kann ich mir vorstellen, irgendwann zurückzukehren, in welcher Rolle auch immer“, sagte der 82-fache deutsche Nationalspieler vor wenigen Tagen bei Sky. „Ob das ein, zwei Jahre als Spieler sind oder als Funktionär, Trainer. Das kann alles möglich sein.“ Es wäre auf jeden Fall eine Personalie mit Signalwirkung.

Auch bei einem weiteren Thema denkt der Club groß. Das Stadion, benannt nach der Vereinslegende Max Morlock, muss saniert werden. Die Stadt als Besitzer hat dem Komplettumbau nun zugestimmt. Vorgesehen sind: Entfernung der Laufbahn, 50.000 Plätze, 40.000 für internationale Spiele. Die Kosten sollen sich, grob geschätzt, auf 260 bis 280 Millionen Euro belaufen. Baubeginn 2029, geplante Fertigstellung 2031 – falls der Spielbetrieb in der Zwischenzeit ausgelagert wird.

Die Pläne führen zu der Frage: Wo spielt der Club dann? Wobei es dabei weniger um die Liga-Zugehörigkeit geht, sondern eher darum: an welchem Ort? Favorisiert und heiß diskutiert wird der Umzug in ein temporäres Stadion mit 25.000 Plätzen, wie es gerade der spanische Drittligist Real Saragossa während des Umbaus seiner Arena vormacht. Die Stadt Nürnberg tut sich allerdings momentan schwer, für eine derartige Konstruktion ein geeignetes Gelände zu finden. (mit sid)