Union Berlin
: Fans feiern mit Mega-Choreo - Unentschieden gegen zehn Frankfurter

Union Berlin spielt in der Fußball-Bundesliga im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt Remis. Die Fans beenden die Feierlichkeiten zum Vereinsjubiläum mit einer Choreo.
Von
Brian Schmidt
Berlin
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1. BL 1. FC Union - Eintracht Frankfurt 2025/26: Fußball, Herren, Saison 2025/2026, 1. Bundesliga (21. Spieltag), 1. FC Union Berlin - Eintracht Frankfurt, Fans von Union mit Choreografie, 06.02.2026, Foto: Sebastian Räppold / Matthias Koch

Mit einer gigantischen Choreographie im ganzen Stadion und Feuerwerk feierten die Fans des 1. FC Union Berlin den Abschluss der Feierlichkeiten des 60. Vereinsjubiläums. Sportlich wurde es erst in der Schlussphase heiß.

Sebastian Räppold/Matthias Koch
  • Union Berlin und Frankfurt trennen sich 1:1 im Bundesliga-Heimspiel.
  • Fans beenden 60. Jubiläum mit Mega-Choreo, Feuerwerk und Pyro.
  • Spiel am Freitagabend (6. Februar 2026) mehrfach wegen Pyro unterbrochen.
  • Brown (84.) trifft für Frankfurt, Querfeld (87.) per Elfmeter zum Ausgleich.
  • Gelb-rot gegen Höjlund; Union wartet weiter auf ersten Sieg 2026.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Auch wenn die Jubiläumswoche des 1. FC Union Berlin anlässlich des 60. Vereinsgeburtstags bereits vorbei war, ließen die Fans es nochmal mächtig krachen. Mit einer beeindruckenden Choreo über das gesamte Stadion, Feuerwerk und hunderten Pyrofackeln wurden die Feierlichkeiten offiziell als beendet erklärt. Sportlich gab es im Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt ein 1:1 (0:0)-Unentschieden.

Am Freitagabend (6. Februar 2026) sah es lange Zeit nach einem torlosen Unentschieden aus. Beide Mannschaften haben sich nach langer Pyro-Unterbrechung erst in die Partie reinkämpfen müssen. Weil beide Defensivreihen gut standen, blieben die Offensivkräfte nahezu ohne Torchancen. Den Frankfurter Führungstreffer von Nathaniel Brown (84.) glich Leopold Querfeld (87.) postwendend aus.

Abschluss der Feiern zum 60. Geburtstag mit Mega-Choreo

Mit Beginn des Spiels präsentierten die Fans des 1. FC Union Berlin eine Mega-Choreo im gesamten Stadion. Blockfahnen wurden über alle Blöcke, ausschließlich des Gästeblocks, gezogen. Die Zuschauer waren in rote und weiße Ponchos geschlüpft und färbten somit das Stadion in die Vereinsfarben. Begleitet wurde diese Choreo durch ein Feuerwerk direkt hinter dem Stadion.

1. BL 1. FC Union - Eintracht Frankfurt 2025/26: Fußball, Herren, Saison 2025/2026, 1. Bundesliga (21. Spieltag), 1. FC Union Berlin - Eintracht Frankfurt, Fans von Union zünden Pyrotechnik, 06.02.2026, Foto: Sebastian Räppold / Matthias Koch

Hunderte Pyrofackeln erhellten und erwärmten das Stadion an der Alten Försterei und sorgten für eine etwa sechsminütige Unterbrechung im Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und Eintracht Frankfurt.

Sebastian Räppold/Matthias Koch

Kurz darauf wurden in allen Blöcken Pyrofackeln gezündet, die das Stadion in Rot tränkten. Kurz darauf wurde das Spiel wegen schlechter Sichtverhältnisse durch Schiedsrichter Sören Storks unterbrochen. Die Witterung in Berlin bei Temperaturen um den Gefrierpunkt half nicht gerade dabei, dass der Nebel schnell abzog. Nach etwa sechs Minuten Unterbrechung konnte erst weitergespielt werden.

Erste Halbzeit mit wenig sportlichen Highlights

Auf erste sportliche Akzente mussten die Zuschauer lange warten. Die beiden Mannschaften egalisierten sich weitgehend im Mittelfeld. Wenn der Ball dann mal in Strafraumnähe zirkulierte, fehlten aber echte Abschlusssituationen. Die erste große Chance des Spiels hatte in der 41. Minute das Unioner Eigengewächs Kemlein, der eine Kopfballabwehr nach einer Flanke aus dem Rückraum per Volley aufs Tor schoss – Torhüter Kaua Santos lenkte über die Latte. Nur eine Minute später hatte Ansah die nächste FCU-Chance, doch er war selbst von seiner Möglichkeit überrascht und lupfte überhastet aus gut 20 Metern am Tor vorbei.

Weitere Chancen gab es im ersten Durchgang nicht, vor allem die Frankfurter Offensive blieb beim Debüt des neuen Trainers Albert Riera trotz Feldüberlegenheit über weite Strecken blass, gar völlig abgemeldet.

Auch der zweite Durchgang war chancenarm und fand nur selten in Strafraumnähe statt. Beide Mannschaften gingen nicht ins letzte Risiko und spielten aus einer sicheren Defensive heraus. Einen Aufreger gab es in der 72. Spielminute, als der eine Minute zuvor eingewechselte Ilic im Strafraum nach einem Duell mit Höjlund zu Boden ging – der Schiedsrichter entschied aber auf Eckball und verwarnte Kemlein fürs Reklamieren mit der Gelben Karte. Die größte Chance zur Führung hatte Unions Köhn (75.), doch er traf aus spitzem Winkel nur den Pfosten.

Heiße Schlussphase mit Toren, Elfmeter und Platzverweis

In der 84. Minute wurde es für den 1. FC Union dann ganz bitter: mit der ersten Torchance verwandelte Frankfurts Brown per Volley aus dem Rückraum, als eine Flanke zuvor nicht richtig geklärt werden konnte. Doch die Antwort kam sofort. Mit dem direkten Angriff zog Khedira in den Frankfurter Strafraum und wurde von Höjlund durch einen Trikotzupfer gestoppt. Die Folge: Elfmeter und gelb-rot. Querfeld trat an, sein schwach geschossener Elfmeter rutschte unter den Armen von Kaua Santos ins Netz zum 1:1-Ausgleich.

In der Schlussphase bei ausgeglichenem Spielstand also eine Überzahlsituation für Union Berlin. Ilic hatte nach einem Ballgewinn von Kral die Chance zur Führung, doch Dahoud warf sich im letzten Moment in den Ball und klärte zur Ecke. Burcu vergab eine Freistoßgelegenheit in der Nachspielzeit nahe des Strafraums. Eine weitere Chance gab es nicht. Union Berlin wartet also weiter auf den ersten Bundesliga-Sieg im Jahr 2026. Eintracht Frankfurt dominierte über lange Strecken das Feld, konnte den vielen Ballbesitz aber nicht in Torchancen ummünzen.

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