Von Kiew nach Warschau: Zug an der Grenze zu Polen in der Ukraine von russischer Drohne getroffen

Immer wieder werden Passagierzüge in der Ukraine von russischen Drohnen angegriffen (Symbolbild).
Evgeniy Maloletka/AP/dpa- Ein Zug von Kiew nach Warschau wurde in der Ukraine von einer russischen Drohne getroffen.
- Laut Warschau und Kiew gab es keine Verletzten – 206 Fahrgäste waren an Bord.
- Selenskyj erklärte, Moskau habe den Zug „absichtlich“ angegriffen.
- Laut „Spiegel“ wurde nahe der Grenze ein Sonderzug teils evakuiert.
- An Bord waren Günter Sautter und der ehemalige britische Premier Boris Johnson.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Ukraine ist am Sonntag ein Zug in Richtung Polen nach Angaben des polnischen Bahnbetreibers in Grenznähe von einer russischen Drohne getroffen worden. Nach übereinstimmenden Angaben aus Warschau und Kiew wurde bei dem Angriff niemand verletzt.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, Moskau habe den Zug „absichtlich“ angegriffen. Der Bahnbetreiber PKP Intercity teilte mit, der Zug sei von Kiew nach Warschau unterwegs gewesen. An Bord hätten sich 206 Fahrgäste befunden.
Die Ukraine hat Russland in der Folge einen systematischen Angriff auf ihr Eisenbahnnetz vorgeworfen. Wegen landesweiter Angriffe seien das Überwachungszentrum und das gesamte Personal der ukrainischen Bahn „in höchster Alarmbereitschaft“, teilte die staatliche Bahngesellschaft am Sonntag in Onlinediensten mit. Sie warnte vor möglichen Evakuierungen und Verspätungen von Zügen sowie Umleitungen in der zentralukrainischen Region Dnipro.

Die Ukraine wirft Russland einen systematischen Angriff der Bahninfrastruktur vor.
IMAGO/Danylo AntoniukRussische Drohnen: Bei weiterem Vorfall musste Zug evakuiert werden
Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ musste bei einem anderen Vorfall zwei Kilometer von der Grenze entfernt ein privat gecharterter Sonderzug teilweise evakuiert werden, nachdem Drohnen in der Region angegriffen hatten.
An Bord dieses Zuges waren demnach einer der engster Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der außen- und sicherheitspolitische Berater im Kanzleramt Günter Sautter, und der ehemalige britische Premier Boris Johnson, die zu Beratungen in Kiew gewesen waren.