US-Präsident
: Trump feiert 80. Geburtstag - Käfigkämpfe vor dem Weißen Haus

Der US-Präsident gilt als Fan von Mixed Martial Arts (MMA), einem oft blutigen Kampfsport. An seinem Geburtstag werden die Kämpfe im Machtzentrum Washingtons ausgetragen. Daran gibt es Kritik.
Von
dpa
Washington
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UFC Freiheit 250 Trump

Käfigkämpfe vor dem Weißen Haus.

Alex Brandon/AP/dpa
  • Vor dem Weißen Haus finden am Sonntag ab 20 Uhr sieben MMA-Kämpfe der UFC statt.
  • Anlass sind Feiern zum 250. Unabhängigkeitstag – offiziell am 4. Juli datiert.
  • Ein Oktagon und Tribünen für über 4000 Zuschauer stehen auf dem Südrasen.
  • Ein Fan-Fest in der Ellipse erwartet mehr als 120.000 Besucher.
  • Kritiker scheiterten mit einer Klage und rufen zu „Watch Parties“ eines Konzerts auf.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

US-Präsident Donald Trump wird an diesem Sonntag (14.6.2026) 80 Jahre alt. Es wird erwartet, dass er an seinem Geburtstag ein Kampfsportevent verfolgt, dass direkt vor dem Weißen Haus stattfindet. Ab 20 Uhr Ortszeit (2.00 Uhr MESZ am Montag) richtet die Profi-Kampfsportliga Ultimate Fighting Championship (UFC) für Mixed Martial Arts (MMA) dort sieben Käfigkämpfe aus. Bei MMA handelt es sich um einen oft blutigen Kampfsport, der Techniken unter anderem aus dem Boxen, Ringen, Kickboxen sowie Karate und Jiu Jitsu vereint.

Auf dem Südrasen des Weißen Hauses wurde für die Veranstaltung ein Käfig im typischen Oktagon-Format aufgebaut, umgeben von Tribünen für mehr als 4000 Zuschauer und überspannt von einer riesigen Kuppel. Bei einem Fan-Fest im nah gelegenen Ellipse-Park werden zudem mehr als 120.000 Besucher erwartet. Offizieller Anlass sind die Feierlichkeiten rund um den 250. Unabhängigkeitstag der USA. Dieser ist allerdings auf den 4. Juli datiert.

Kritiker versuchten, das Event mit einer Klage zu verhindern, hatten damit aber keinen Erfolg. Sie werfen Trump vor, seinem Freund Dana White - dem Chef der UFC - sowie dessen Unternehmen die Möglichkeit zu geben, vor dem Weißen Haus für eine private, gewinnorientierte Sportveranstaltung zu werben.

Zudem ruft die Bewegung „No Kings“ („Keine Könige“) etwa zeitgleich zum Beginn des Kampfspektakels landesweit zu Veranstaltungen auf - wenn auch nicht zu klassischen Straßendemonstrationen. Vielmehr sollen etwa in privaten Wohnzimmern, Gemeinschaftszentren oder Geschäften sogenannte „Watch Parties“ eines in New York ausgerichteten Konzerts stattfinden. Mit diesem soll der erste Zusatzartikel zur US-Verfassung gefeiert werden, der unter anderem Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit garantiert.