LR+LR+Stalin-Figur in Moskauer U-Bahn
: Einblicke in die russische Seele zwischen Pilates und Stalin

HintergrundDie Metrostation Taganskaja ziert erneut ein 1966 entferntes Relief von Stalin. Nutzt Putin das Abbild des Diktators, um den eigenen Feldzug zu rechtfertigen? Und wenn schon: Die Hauptstädter gehen in diesem Sommer sowieso viel lieber auf Sinnsuche.
Von
Stefan Scholl
Moskau
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Menschen stehen vor einem Relief in Moskau. In der Moskauer Metro hat die Stadtverwaltung mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem Abriss ein umstrittenes Relief mit dem Sowjetdiktator Josef Stalin nachbilden lassen. Das Denkmal mit dem Titel «Dankbarkeit des Volkes gegenüber dem Führer und Kriegsherr» an der Station Taganskaja auf der braunen Ringlinie mit der Nummer 5 wurde Mitte der 1960er Jahre abgerissen - im Zuge der Entstalinisierung. Nun hat die Stadt das Werk des sozialistischen Realismus zum 90. Geburtstag der Metro, die am 15. Mai 1935 offiziell in Betrieb genommen wurde, nachbilden lassen und eingeweiht. +++ dpa-Bildfunk +++

Er ist zurück: Zufrieden schaut Stalin in der Moskauer Metro die Passanten an. Das Denkmal trägt den Titel „Dankbarkeit“.

picture alliance/dpa/Ulf Mauder
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