Rücktritt des Fraktionschefs: Merz will Spahn-Nachfolge noch im Juli klären

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) strebt noch vor seiner geplanten Urlaubszeit eine Entscheidung über die Nachfolge von Jens Spahn an.
Oliver Berg/dpa- Merz drängt auf rasche Klärung der Spahn-Nachfolge – Entscheidung noch vor Urlaubszeit.
- Aus CDU-Umfeld heißt es, Optionen werden abgewogen; ein Treffen der Parteichefs ist nicht geplant.
- Vorschlagsrecht liegt bei den Chefs von CDU und CSU, sie bleiben über das Wochenende im Gespräch.
- CDU-Präsidium tagt am Montag um 11 Uhr, ein Vorschlag von Merz ist noch offen.
- Wahl des neuen Fraktionschefs erfolgt in der Fraktion, möglich ist eine Sondersitzung in der Sommerpause.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bundeskanzler Friedrich Merz strebt noch vor seiner ab Ende Juli geplanten Urlaubszeit eine Entscheidung über die Nachfolge des zurückgetretenen Unionsfraktionschefs Jens Spahn an. Aus dem Umfeld des CDU-Chefs erfuhr die Deutsche Presse-Agentur, dass noch Optionen abgewogen werden.
Der Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag wird traditionell von den beiden Parteichefs von CDU und CSU vorgeschlagen, die über das Wochenende im Gespräch dazu bleiben wollen. Ein Treffen ist aber nicht geplant. Zuvor hatte der „Spiegel“ über den weiteren Zeitplan berichtet.
Entscheidung über neuen Fraktionschef offen
Am Montag tagt um 11 Uhr das CDU-Präsidium. Ob Merz schon dann einen Vorschlag präsentieren kann, gilt als offen. Gewählt wird der neue Vorsitzende von der Fraktion. Möglich ist eine Sondersitzung in der Sommerpause. Die erste reguläre Fraktionssitzung danach ist erst am 8. September.
Die terminfreie Zeit des Kanzlers beginnt Mitte übernächster Woche. Von „Urlaub“ spricht das Kanzleramt nicht, weil der Regierungschef eigentlich immer im Dienst ist.

Der CDU-Politiker zieht die Konsequenzen aus seiner umstrittenen Leihmutterschaft. Er hat seiner Partei geschadet und wohl auch der Sache.