Iran-Krieg: Rohöltanker vor der Küste des Oman angegriffen

Öltanker sind in der Meerenge beständig in Gefahr. (Archivbild)
Altaf Qadri/AP/dpa- Rohöltanker in der Straße von Hormus unter Beschuss geraten – Treffer an Backbord.
- UKMTO beruft sich auf den Kapitän; die Besatzung befindet sich in Sicherheit.
- Vorfall nahe der nördlichen Spitze des Oman, weniger als acht Kilometer von der Küste.
- Die Meerenge ist eng und strategisch wichtig: zuletzt kam es dort regelmäßig zu Beschuss.
- Konfliktkontext im Artikel: Iran und USA, auch zivile iranische Schiffe seien attackiert worden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Rohöltanker ist einem Bericht zufolge in der Straße von Hormus unter Beschuss geraten. Das Schiff sei auf der Backbordseite von einem unbekannten Projektil getroffen worden, berichtete die britische Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf den Kapitän. Die Besatzung des Schiffes soll sich demnach in Sicherheit befinden.
Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge nahe der nördlichen Spitze des Oman, wo die Enklave Musandam in die Meerenge hineinragt. Das Schiff befand sich zu dem Zeitpunkt weniger als acht Kilometer von der Küste entfernt.
Der Iran und der Oman sind direkte Anrainerstaaten der Straße von Hormus, die an ihrer engsten Stelle nur rund 35 bis 40 Kilometer breit ist. Die Meerenge ist im Iran-Krieg zum zentralen Streitpunkt zwischen dem Iran und den USA geworden.
In der für den weltweiten Energiehandel wichtigen Wasserstraße kam es zuletzt regelmäßig zu Beschuss. Der Iran blockiert dort im Konflikt mit den USA mit Angriffen auf Schiffe den Verkehr weitestgehend. Auch das US-Militär hatte zivile iranische Schiffe attackiert.
