Elif Eralp: Familie, Herkunft, Politik - Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken im Porträt

Elif Eralp will mit der Linken die Abgeordnetenhauswahl in Berlin gewinnen.
Sebastian Gollnow/dpaDie Linken könnten die Abgeordnetenhauswahl in Berlin gewinnen. Laut den letzten Umfragen vor der Wahl am 20. September liegt die Partei mit Spitzenkandidatin Elif Eralp in der Wählergunst knapp vorn. Wer ist die Politikerin? Wir stellen sie im Kurzporträt vor.
Alter, Familie, Beruf - Elif Eralp in Zahlen und Fakten
Hier gibt es alle wichtigen Zahlen und Fakten zu Elif Eralp im Steckbrief:
- Name: Elif Eralp
- Geboren: 1981
- Geburtsort: München
- Wohnort: Berlin
- Eltern: Mutter und Vater waren Sozialistinnen und Gewerkschafter aus der Türkei
- Familie: verheiratet, zwei Kinder
- Beruf/Ausbildung: Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg
Wer ist Elif Eralp privat?
Elif Eralp könnte die erste Regierende Bürgermeisterin der Linken werden und die erste mit Migrationsgeschichte. Die 45 Jahre alte Spitzenkandidatin wurde in München geboren und wuchs in Dortmund und Hamburg auf. Ihre Eltern waren als Sozialisten und Gewerkschafter aus der Türkei geflohen. Die Juristin ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Politischer Werdegang und die Ziele von Elif Eralp
Elif Eralp war von 2018 bis 2023 Mitglied im Linke-Landesvorstand. Seit 2021 gehört sie dem Abgeordnetenhaus an und ist dort stellvertretende Fraktionsvorsitzende.
„Das Rote Rathaus muss endlich wirklich rot werden“, fordert sie. „Wenn ein Linker in New York gewinnen kann, dann genauso gut in Berlin“, kommentierte Eralp den Erfolg des linken Demokraten Zohran Mamdani bei der Bürgermeisterwahl in der US-Metropole. Sie kündigte an, ihre Partei werde im September das beste Ergebnis holen, das sie in Berlin je eingefahren habe.
Im Wahlkampf setzt Eralp auf markige Worte. „Berlin kann zum Zentrum des Widerstands gegen den sozialen Kahlschlag und gegen den Rechtsruck werden“, sagt sie. Oder: „Wir sind bereit, uns mit den Immobilienkonzernen anzulegen.“ Eralp will „jeden verdammten Hebel umlegen“, um Berlin bezahlbar für alle zu machen. Große Wohnungsunternehmen will sie enteignen und einen Mietendeckel für landeseigene Wohnungen einführen.
(mit Material von dpa)
