Drohne mit Sprengstoff
: Was wir über den Vorfall am Leipziger Flughafen wissen

Eine Drohne, Sprengstoff und ein ukrainisches Flugzeug: Die Vorgänge am Leipziger Flughafen rufen die Polizei auf den Plan. Noch sind zentrale Fragen offen.
Von
dpa
Leipzig
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Rund um den Vorfall am Leipziger Flughafen sind noch viele Fragen offen.

Tobias Junghanns/dpa
  • Am Flughafen Leipzig wurde eine Drohne nahe einer ukrainischen Antonow AN-124 gefunden.
  • Laut Sicherheitskreisen und Nato-Sprecher wurde die Drohne sichergestellt und geröntgt.
  • An der Drohne befand sich Sprengstoff mit Zünder – der Fund erfolgte kurz vor Mitternacht.
  • Der Flughafen stellte den nächtlichen Flugbetrieb vorübergehend ein, mehrere Maschinen wichen aus.
  • Unklar bleibt, ob Drohne und anderer Fund identisch sind; Täter und Motiv sind unbekannt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine Drohne am Leipziger Flughafen ruft die Polizei auf den Plan. Denn das Flugobjekt wurde in der Nähe einer ukrainischen Maschine gefunden.

Was wir wissen

  • Am Leipziger Flughafen wurde nach übereinstimmenden Angaben aus Sicherheitskreisen eine Drohne in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs sichergestellt. Das bestätigte auch ein Nato-Sprecher.
  • Die Drohne befand sich demnach nahe einer ukrainischen Transportmaschine vom Typ Antonow AN-124 Condor
  • Die Drohne wurde kurz vor Mitternacht sichergestellt und mit einem Röntgengerät untersucht
  • Die Drohne mit einer Sprengladung wurde am Mittwochnachmittag entschärft
  • Der Flughafen Leipzig/Halle stellte den Flugbetrieb in der Nacht vorübergehend ein, nachdem ein unbekanntes Flugobjekt in der Nähe des Flughafens und zudem ein verdächtiger Gegenstand im Bereich der Südpiste gefunden wurden. Mehrere Maschinen wurden laut Polizeidirektion Leipzig umgeleitet.

Was wir nicht wissen

  • Zu Tätern und ihren Motiven ist bislang nichts bekannt.