Demos am 31. Oktober: In diesen Städten gibt es Proteste

Auch in Deutschland sind Protestaktionen geplant.
Uli Deck/dpaAm Samstag, 31. Oktober 2026, sind in zahlreichen deutschen Städten Demonstrationen unter dem Motto „Gen Z regelt“ angekündigt. Die Initiative will vor allem auf die Anliegen junger Menschen aufmerksam machen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Bildung, steigende Lebenshaltungskosten, Klimaschutz und politische Mitbestimmung. Eine Übersicht zeigt, wo die Proteste stattfinden sollen.
Gen-Z-Demos am 31. Oktober: Bundesweite Proteste geplant
Am 31. Oktober soll die Generation Z in Deutschland auf die Straße gehen. Unter dem Motto „Gen Z regelt“ ruft eine Initiative zu Demonstrationen in mehreren Bundesländern auf. Die Veranstalter wollen damit auf politische und gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam machen, die insbesondere junge Menschen betreffen.
Im Zentrum der Proteste stehen unter anderem steigende Lebenshaltungskosten, die Situation im Bildungssystem, die Debatte um eine mögliche Wehrpflicht sowie Fragen der Generationengerechtigkeit.
Die Initiative möchte mit den Demonstrationen erreichen, dass die Interessen junger Menschen in politischen Entscheidungen stärker berücksichtigt werden.
In diesen 23 Städten sind Demonstrationen angekündigt
Nach der bislang veröffentlichten Übersicht der Initiative sind für Samstag, 31. Oktober 2026, Demonstrationen in insgesamt 23 deutschen Städten vorgesehen. Darunter befinden sich Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main und Stuttgart.
Die meisten Kundgebungen sollen um 14 Uhr beginnen. In Düsseldorf und Karlsruhe ist der Start nach der bisherigen Übersicht für 16 Uhr geplant.
Hier finden Sie die Übersicht aller angekündigten Demonstrationen mit Treffpunkten und Uhrzeiten:
Die Angaben beziehen sich auf die Ankündigungen der Initiative. Kurzfristige Änderungen bei Veranstaltungsorten oder Beginnzeiten sind möglich. Interessierte sollten sich deshalb vor der Anreise auf der offiziellen Internetseite der Veranstalter informieren.
Was fordert die Initiative „Gen Z regelt“?
Mit den bundesweiten Protesten wollen die Organisatoren auf Herausforderungen aufmerksam machen, die aus ihrer Sicht die Zukunft junger Generationen beeinflussen.
Zu den zentralen Themen zählen bessere Bildungschancen, bezahlbare Lebenshaltungskosten und eine stärkere Berücksichtigung junger Menschen bei politischen Entscheidungen.
Auch die Debatte um die Wehrpflicht sowie die Klimapolitik spielen eine Rolle. Die Initiatoren kritisieren, dass Entscheidungen mit langfristigen Auswirkungen häufig getroffen würden, ohne die jüngeren Generationen ausreichend einzubeziehen.
Die Bewegung möchte deshalb ein Zeichen für mehr politische Beteiligung und Generationengerechtigkeit setzen.
Wie viele Teilnehmer werden bei den Demonstrationen erwartet?
Wie viele Menschen am 31. Oktober tatsächlich auf die Straße gehen werden, ist bislang unklar. Auf der offiziellen Internetseite können Interessierte angeben, in welcher Stadt sie an einer Demonstration teilnehmen möchten.
Diese Online-Zusagen geben einen ersten Eindruck vom Interesse an den Veranstaltungen. Wie viele Menschen am Ende tatsächlich erscheinen, lässt sich daraus allerdings nicht zuverlässig ableiten.
Auch zwischen einer angekündigten Demonstration und einer bei den Behörden angezeigten Versammlung muss unterschieden werden.
