Corona in Cottbus
: Schüler müssen in Cottbus bis Weihnachten Masken im Unterricht tragen

Die Maskenpflicht für Cottbuser Schüler im Unterricht wird bis Weihnachten verlängert. Eine entsprechende Verfügung wurde jetzt von der Stadt veröffentlicht.
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dst
Cottbus
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Corona in Cottbus: An den Schulen der Stadt muss bis Weihnachten auch im Unterricht eine Maske getragen werden. Das hat die Stadt Cottbus jetzt entschieden.

Matthias Balk

Cottbuser Schüler müssen im Unterricht weiter Masken tragen. Die entsprechende Verfügung wird bis Weihnachten verlängert. Das teilte die Stadt Cottbus am Freitag mit. Angesichts des allgemeinen Infektionsgeschehens gelten die Regeln weiter bis vorerst 18. Dezember, heißt es in dem Schreiben. Das ist der letzte Schultag in diesem Jahr.

Laut Stadt zeigt die erweiterte Maskenpflicht in Schulgebäuden und im Hort erste Wirkungen. Derzeit seien Schulen in unterschiedlichem Ausmaß von Corona–Infektionen und der daraus folgenden Quarantäne betroffen. Jedoch muss aktuell keine weitere Schule geschlossen werden. Quarantäne–Anordnungen gelten jeweils für einzelne positiv getestete Schüler oder Lehrpersonal sowie einzelne Klassen bzw. Lerngruppen. Aktuell sind laut Stadt ca. 485 Schüler in Quarantäne.

Zahl der Neuinfektionen steigt um 49 Fälle

Am Freitag stieg die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus um 49 Fälle an. Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Corona–Infektionen in Cottbus seit Beginn der Pandemie ist damit auf kumuliert 924 gestiegen. Aktuell infiziert sind labordiagnostisch bestätigt 666 Personen.

Die 7–Tage–Inzidenz — also die Zahl der Fälle binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner — liegt aktuell bei 216.

Als genesen eingestuft sind derzeit 240 Personen. 18 Personen, die vorerkrankt und positiv getestet worden waren, sind verstorben. Das sind zwei Menschen mehr als am Vortag. Insgesamt ist für 3200 Personen die häusliche Quarantäne angeordnet (alle Angaben: Stand 20. November, 11 Uhr).

Derzeit werden im Carl–Thiem–Klinikum 49 Patienten, die an Corona erkrankt sind, stationär behandelt, 13 davon auf der Intensivstation.