Ausbildungsfinanzierung
: Mehr als 60.000 BAföG‑Empfänger – Zahl auf Tiefstand

2025 erhielten so wenige Menschen BAföG wie seit 25 Jahren nicht mehr. Gleichzeitig soll die monatliche Förderung für Studierende und Schüler ansteigen.
Von
red/dpa
Fellbach
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Ein Antrag für Bafög liegt auf einem Tisch. (zu dpa: «Mehr als 60.000 Bafög-Empfänger – Zahl auf Tiefstand»)

Andrea Warnecke/dpa
  • Zahl der BAföG-Empfänger fiel 2025 auf gut 60.100 – niedrigster Stand seit 2000.
  • Darunter waren 52.400 Studierende und knapp 7.700 Schülerinnen und Schüler.
  • Durchschnittliche Förderung lag 2025 bei 691 Euro pro Monat, vier Prozent mehr als 2024.
  • Studierende erhielten im Schnitt 667 Euro, Schülerinnen und Schüler 865 Euro.
  • Geplant: höhere Wohnpauschale ab Sommersemester 2027 und gestaffelte Anhebung des Grundbedarfs.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Zahl der BAföG-Empfänger ist gesunken: Im vergangenen Jahr erhielten gut 60.100 Personen entsprechende Leistungen, wie das Statistische Landesamt in Fellbach mitteilte. Darunter seien 52.400 Studierende und knapp 7.700 Schülerinnen und Schüler gewesen. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der geförderten Personen um drei Prozent zurück und sank damit auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000. Nur in den Jahren von 1997 bis 2000 wurden nach Angaben der Statistiker noch weniger Personen vom Staat unterstützt.

Der durchschnittliche Förderbetrag lag im Jahr 2025 bei 691 Euro pro Person und Monat. Das waren 28 Euro oder vier Prozent mehr als im Jahr 2024. Studierende erhielten durchschnittlich 667 Euro, Schülerinnen und Schüler 865 Euro, wie das Statistische Landesamt mitteilte.

Das Bundeskabinett hatte im August eine Erhöhung der Unterstützung auf den Weg gebracht. Die im BAföG enthaltene Wohnkostenpauschale für diejenigen, die nicht mehr bei den Eltern wohnen, soll demnach zum Sommersemester 2027 von jetzt 380 auf 440 Euro im Monat steigen. Der sogenannte BAföG-Grundbedarf für Studierende, der aktuell bei 475 Euro liegt, wird danach in zwei Schritten auf das aktuelle Niveau der Grundsicherung angehoben: zum Wintersemester 2027/28 auf 503 und zum Sommersemester 2029 auf 563 Euro. Auch das Schüler-BAföG steigt.