Zwei Tötungsdelikte innerhalb weniger Tage: Uni Trier trauert um zwei Studenten

Ein Mann schreibt in das ausgelegte Kondolenzbuch auf dem Forumsplatz der Universität Trier. Nur wenige hundert Meter entfernt wurde ein 22-jähriger Student der Uni Trier von einem anderen Mann mit einem Messer getötet.
Harald Tittel/dpa- Zwei Studierende der Uni Trier wurden binnen weniger Tage getötet.
- Ein 22-Jähriger wurde nahe des Campus erstochen, ein Verdächtiger sitzt in Psychiatrie.
- Eine 29-Jährige fand die Polizei tot in ihrer Wohnung – Verdacht auf Tötungsdelikt.
- Die Uni trauert, richtet Kondolenzbücher ein und plant Donnerstag eine Gedenkfeier.
- Innenminister Alexander Dobrindt bekräftigt Abschiebungen von Straftätern nach Afghanistan.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Binnen weniger Tage sind zwei Studenten der Universität Trier getötet worden. Am vergangenen Mittwoch war ein 22 Jahre alter Student in der Nähe des Universitätsgeländes erstochen worden. Der Tatverdächtige, ein gleichaltriger Afghane, wurde in der geschlossenen forensischen Psychiatrie untergebracht. Am Sonntag fanden Polizisten eine 29-Jährige tot in ihrer Wohnung in Trier. Die Verletzungen der Studentin deuten ebenfalls auf ein Tötungsdelikt hin, wie die Polizei nun mitteilte. Die Ermittlungen laufen.
Die junge Frau war am Sonntag von ihrer Mutter als vermisst gemeldet worden. Nähere Details zu möglichen Tatverdächtigen oder Hintergründen dieser Tat seien bislang nicht bekannt. „Die Ermittlungen sind nach wie vor sehr umfangreich“, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur.
Gedenken und Kondolenzbücher
In einer Mitteilung der Universität Trier auf ihrer Internetseite heißt es: „Die Nachricht vom Tod einer Studentin erfüllt uns mit tiefer Trauer und großer Fassungslosigkeit“. Gerade jetzt sei es wichtig, als Gemeinschaft zusammenzuhalten. Am Donnerstag soll es eine Gedenkveranstaltung in der Kapelle der Universität geben.
Dobrindt bekräftigt Abschiebekurs
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat nach dem tödlichen Angriff auf den Studenten die Absicht bekräftigt, weiterhin Straftäter nach Afghanistan abzuschieben. „Ich halte das nach wie vor für eine zwingend notwendige Maßnahme und werde auch nicht lockerlassen, diese Abschiebungen auch in diese Länder wie Afghanistan weiter zu forcieren“, sagte der CSU-Politiker vor Journalisten in Berlin. Die Gesellschaft habe schlichtweg ein Anrecht darauf, dass Straftäter außer Landes geschafft würden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rief die Familie des getöteten Studenten an.