Wetterwarnung für das Wochenende
: Hier kann es zu Hagel kommen

Der Deutsche Wetterdienst rechnet am Wochenende in Teilen Deutschlands mit kräftigen Gewittern und erhöhter Unwettergefahr.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Gewitter über Berlin und Brandenburg: ARCHIV - 23.06.2025, Brandenburg, Sieversdorf: Blitze eines Gewitters leuchten über der Landschaft mit einer Windenergieanlage. (zu dpa: «Es blitzt und donnert: Gewitter in Berlin und Brandenburg») Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Gewitter mit Blitzen (Symbolbild).

Patrick Pleul/dpa

Bereits am Donnerstagnachmittag ist im Südschwarzwald ein einzelnes Wärmegewitter nicht ausgeschlossen. Dabei kann es nach DWD-Angaben lokal zu Starkregen und stürmischen Böen um 70 Kilometer pro Stunde kommen. Verbreitet bleibt es am Donnerstag aber noch heiter und trocken. Die Höchstwerte liegen im Norden bei 18 bis 23 Grad, an der Küste bei auflandigem Wind nur um 15 Grad. Sonst werden 23 bis 28 Grad erreicht, am Oberrhein bis 30 Grad.

Kritischer wird die Lage ab Freitagnachmittag. Dann ziehen im Nordwesten teils kräftige Gewitter auf. Der Schwerpunkt liegt nach Angaben des DWD vom Ruhrgebiet bis nach Schleswig-Holstein. Dort besteht eine erhöhte Unwettergefahr. Möglich sind Starkregenmengen von örtlich bis zu 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde, Hagel und Sturmböen um 75 Kilometer pro Stunde. Vereinzelt sind auch schwere Sturmböen um 90 Kilometer pro Stunde nicht ausgeschlossen.

Ausblick auf das Wochenende

In der Nacht zum Samstag greifen die Gewitter von Nordwesten auf den Norden und die Mitte Deutschlands über. Auch dann kann es kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen geben. Damit ist Hagel zunächst vor allem in den Gewittergebieten im Nordwesten, Norden und in der Mitte Deutschlands möglich. Eine genaue örtliche Eingrenzung lässt sich bei Gewittern allerdings erst kurzfristig verlässlich vornehmen.

Am Samstag bleibt es im Süden zunächst heiter bis sonnig. Im Tagesverlauf bilden sich dort vermehrt Quellwolken, einzelne kräftige Gewitter sind möglich. In einem breiten Streifen über die Mitte Deutschlands hinweg erwartet der DWD ab dem Mittag Schauer und teils kräftige Gewitter mit Unwetterpotential. Auch hier kann es lokal zu Hagel kommen. Die Temperaturen steigen auf 25 bis 32 Grad, im Südwesten sogar bis 34 Grad. Im Norden bleibt es mit 18 bis 25 Grad kühler.

In der Nacht zum Sonntag sind bevorzugt in der Südhälfte weitere kräftige Gewitter möglich. Sonst klingen die Niederschläge allmählich ab. Am Sonntag bleibt das Wetter wechselhaft. In der Mitte und im Süden treten erneut Schauer und teils kräftige Gewitter auf, gebietsweise wieder mit Unwetterpotential. Im Norden ziehen schauerartige Niederschläge auf und breiten sich ostwärts aus. Im Westen beruhigt sich das Wetter im Verlauf.

Die höchsten Temperaturen werden am Sonntag voraussichtlich am Oberrhein erreicht. Insgesamt liegen die Höchstwerte im Norden und Nordwesten bei 20 bis 25 Grad, sonst bei 25 bis 30 Grad. Abseits der Schauer und Gewitter weht mäßiger, im Süden teils stark böiger Nordwest- bis Westwind.

In der Nacht zum Montag gibt es östlich der Elbe und südlich der Donau bei vielen Wolken noch länger schauerartige Regenfälle. Sonst ziehen die Niederschläge ab oder klingen ab. In der Südwesthälfte lockert es stärker auf. Die Tiefstwerte liegen zwischen 16 und 10 Grad.