Wetter in Thüringen
: Hitze, Starkregen und Hagelgefahr

In Thüringen wird es am Montag noch einmal heiß und sonnig. Am Nachmittag können sich jedoch einzelne Gewitter mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen entwickeln.
Von
Matthias Kemter
Erfurt
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Wetter in Köln: 01.06.2026, Nordrhein-Westfalen, Köln: Ein Raubvogel fliegt am Himmel vor dunklen Wolken. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wetter in Thüringen am 10. August 2026: Bis zu 34 Grad, Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Danach wird es kühler, ab Donnerstag wieder heiß.

Rolf Vennenbernd/dpa

Das Wetter in Thüringen zeigt sich am Montag zunächst lange sonnig. Im Tagesverlauf bilden sich einzelne Quellwolken, bevor am Nachmittag örtlich Gewitter möglich sind. Die Temperaturen steigen auf 30 bis 34 Grad, im Bergland werden 28 bis 30 Grad erwartet. Mit der Annäherung einer Kaltfront wird die heiße Luft allmählich durch weniger warme Meeresluft ersetzt. Der Wind dreht im Tagesverlauf von Südwest auf Nordwest und kann zeitweise böig auffrischen.

Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich

Der Deutsche Wetterdienst weist für Montagnachmittag auf eine geringe Wahrscheinlichkeit einzelner Gewitter hin. Dabei sind Starkregenmengen um 15 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, kleinkörniger Hagel und Sturmböen zwischen 70 und 80 km/h möglich. Lokal können schwere Sturmböen um 90 km/h auftreten. Auch abseits von Gewittern sind bis zum Abend einzelne Windböen bis 60 km/h möglich. Danach schwächt sich der Wind wieder ab.

Deutliche Abkühlung am Dienstag

In der Nacht zum Dienstag bleibt es überwiegend trocken und wolkig bis gering bewölkt. Die Temperaturen gehen auf 14 bis 11 Grad zurück. Am Dienstag setzt sich bei wenigen Quellwolken häufig die Sonne durch. Es bleibt trocken, zugleich wird es deutlich kühler. Die Höchstwerte liegen zwischen 22 und 27 Grad. In den folgenden Tagen steigen die Temperaturen wieder an. Für Mittwoch werden 26 bis 30 Grad erwartet, am Donnerstag erneut 30 bis 32 Grad. Im Bergland bleibt es jeweils etwas kühler.

Wärme und Trockenheit bleiben ein Thema

Die deutschlandweite Vorhersage deutet für die zweite Wochenhälfte auf zunehmende Wärmebelastung hin. Am Wochenende können sich von Nordwesten her wieder Schauer und Gewitter ausbreiten. Lokal ist dabei Unwetterpotenzial möglich. Der DWD weist außerdem darauf hin, dass die Kombination aus Trockenheit und niedriger Luftfeuchtigkeit die Entwicklung von Wald- und Flurbränden begünstigt. Die aktuell geltenden Waldbrandstufen sollten bei den zuständigen Forstbehörden erfragt werden.