Wetter in Sachsen zu warm: Dieses Skigebiet muss den Saisonstart absagen

Eine Gondel der Fichtelberg Schwebebahn erreicht den Gipfel des Fichtelberges in Oberwiesenthal.
Hendrik Schmid/dpaEigentlich sollte das kommende Wochenende den Saison-Startschuss für das größte Skigebiet in Sachsen bringen, doch das Wetter im Freistaat spielt einfach nicht mit.
Winter-Saisonstart in Sachsen verschoben
Milde Temperaturen über zehn Grad und Nieselregen werden aktuell und auch in den kommenden Tagen in Sachsen gemessen. Das ist für Dezember viel zu warm und hat in Sachsen weitreichende Folgen: Der angekündigte Winter-Saisonstart in Oberwiesenthal an diesem Wochenende fällt aus.
Die sehr milden Temperaturen mit über zehn Grad Celsius und Nieselregen haben die Pläne vor Ort zunichtegemacht, sagt René Lötzsch von der Fichtelberg Schwebebahn gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Damit sei neben den ab Samstag (13.12.2025) geplanten Veranstaltungen auch der offizielle Start des Skibetriebs vorerst abgesagt. „Die übriggebliebene Schneeauflage ist einfach zu gering“, so Lötzsch.
Zauberteppich wird trotzdem geöffnet
Nur die leichte und 130 Meter lange Skipiste am Zauberteppich wird wohl am Wochenende trotzdem öffnen können. „Wir wollen den Bereich dort in zwei Abfahrten für Rodler und für Skianfänger abtrennen“, erklärt Lötzsch die Pläne, um dort wenigstens ein kleines Angebot für Winter-Fans zu schaffen.
Auch die LGO Fichtelberghaus GmbH bestätigte das geplatzte „Winter-Opening 2025“ in Sachsens größtem Skigebiet. Die Veranstaltungen vor der Freilichtbühne seien ebenfalls abgesagt, so das Unternehmen. Jetzt hofft die LGO auf Partystimmung an Silvester: Ab Nachmittag sollen fünf DJs und eine Feuershow bereitstehen - und eigentlich auch ein Nachtski- und Après-Ski-Angebot. Allerdings: Der Deutsche Wetterdienst sieht zumindest vorerst keine Anzeichen für einen Wintereinbruch. „Vorerst bleibt es bei der südlichen Strömung mit sehr milder Luft und zeitweisem Regen“, sagt Stefanie Kaminski vom DWD auch mit Blick auf das kommende Wochenende. Für verlässliche Prognosen zu den Weihnachtsfeiertagen und darüber hinaus sei es aber noch zu früh, hieß es.
