Wetter in Deutschland
: In diesen Regionen droht nochmal Frost

Die Eisheiligen sind zwar vorbei, doch die Frostgefahr ist noch nicht überall gebannt.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Wetter und Frost

In einigen Regionen kann es nochmal Frost geben.

Roberto Pfeil/dpa

Nach den Eisheiligen bleibt das Wetter in Deutschland wechselhaft. Ein flächendeckender Kälterückfall steht nach den aktuellen Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes zwar nicht bevor. In einigen Regionen kann es in der Nacht zum Dienstag aber noch einmal empfindlich frisch werden. Vereinzelt ist sogar leichter Frost in Bodennähe möglich.

Wo nochmal Frost droht

Betroffen sind nach den DWD-Prognosen vor allem Teile von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Baden-Württemberg. Dort lockert die Bewölkung in der Nacht zum Dienstag zeitweise auf. In Verbindung mit schwachem Wind und lokalem Nebel können die Temperaturen in ungünstigen Lagen deutlich sinken.

In Nordrhein-Westfalen erwartet der DWD Tiefstwerte zwischen 7 und 3 Grad. In einzelnen Tal- und Muldenlagen sei leichter Frost in Bodennähe gering wahrscheinlich. Ähnlich sieht es in Hessen aus: Auch dort werden in der Nacht zum Dienstag 7 bis 3 Grad prognostiziert, ebenfalls mit gering wahrscheinlichem Bodenfrost in einzelnen Tal- und Muldenlagen.

Etwas konkreter fällt die Vorhersage für Rheinland-Pfalz und das Saarland aus. Dort sinken die Temperaturen nach DWD-Angaben auf 7 bis 3 Grad, in einzelnen Tal- und Muldenlagen sogar bis 1 Grad. In diesen Bereichen ist leichter Frost in Bodennähe gering wahrscheinlich.

Auch in Baden-Württemberg kann es stellenweise frostig werden. Der DWD rechnet in der Nacht zum Dienstag mit Tiefstwerten zwischen 8 und 1 Grad. Örtlich sei leichter Frost in Bodennähe entlang der Donau und der Alb möglich.

In Bayern wird es ebenfalls frisch, besonders in der Nacht zum Dienstag. In Nordbayern sinken die Temperaturen auf 8 bis 4 Grad, in Südbayern auf 10 bis 4 Grad. Bodenfrost wird in den vorliegenden DWD-Aussichten für Bayern aber nicht ausdrücklich genannt. Eine Sonderrolle spielen die Alpen: Dort kann es in der zweiten Tageshälfte am Montag und in der Nacht zum Dienstag oberhalb von etwa 1700 Metern schneien. Auf der Zugspitze werden zeitweise Werte um oder unter null Grad angegeben.

Bis zu 23 Grad möglich

In den übrigen Regionen Deutschlands bleibt Frost nach den aktuellen Vorhersagen kein Thema. Im Norden und Osten liegen die nächtlichen Tiefstwerte meist zwischen etwa 4 und 12 Grad. In Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg sowie Sachsen werden örtlich zwar Tiefstwerte bis 4 Grad erwartet, Hinweise auf Bodenfrost enthält die jeweilige DWD-Vorhersage jedoch nicht.

Tagsüber setzt sich insgesamt kein kaltes Wetter durch. Vielerorts werden im Wochenverlauf wieder Höchstwerte um 17 bis 23 Grad erreicht. Dazu bleibt es wechselhaft: Schauer, einzelne Gewitter, Nebel in den Nächten und regional auch schauerartiger Regen prägen das Wetter.