Wetter in Brandenburg: Karte zeigt, wo heute Hagel und Gewitter drohen

Dunkle Gewitterwolken ziehen über die Landschaft im östlichen Brandenburg.
Patrick Pleul/dpaIn Brandenburg können sich am Donnerstag regional Schauer und Gewitter entwickeln. Betroffen sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vor allem der Norden und Osten des Landes. Deutlich unbeständiger und gefährlicher wird die Wetterlage voraussichtlich am Freitag, wenn von Südwesten her zum Teil schwere Gewitter aufziehen. Die Wetterkarte zeigt, wo sich im Laufe des Tages die Gewitter bilden können:
Am Donnerstag bleibt das Gewitterrisiko zunächst vergleichsweise gering. Am Nachmittag und Abend sind jedoch zwischen Uckermark und Prignitz sowie in der Oder- und Neißeregion einzelne Gewitter möglich. Sie treten voraussichtlich nur örtlich und eng begrenzt auf.
Dabei können innerhalb kurzer Zeit rund 15 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Zudem sind kleinkörniger Hagel und Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde möglich.
Im Süden und rund um Berlin häufiger Sonne
Der Donnerstag beginnt wechselnd bis stark bewölkt. Im Nordosten kann es am Morgen und Vormittag zunächst noch schauerartig regnen. Die Niederschläge ziehen im weiteren Verlauf ab.
Anschließend entstehen vor allem im Norden Brandenburgs und in der Neißeregion vereinzelt neue Schauer oder Gewitter. Im Berliner Raum und in den südlichen Landesteilen lockert die Bewölkung dagegen häufiger auf. Am Abend soll es verbreitet heiter und trocken sein.
Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 27 und 30 Grad. Dazu weht nur ein schwacher Wind aus östlichen Richtungen.
Erste Gewitter in der Nacht möglich
In der Nacht zum Freitag ist es zunächst gering bewölkt oder klar. Über weite Strecken bleibt es trocken. Später nimmt die Bewölkung im Süden zu.
Gegen Morgen sind in der Elbe-Elster-Niederung erste Schauer und Gewitter nicht ausgeschlossen. Im Norden Brandenburgs kann sich örtlich Dunst oder Nebel bilden. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen 19 und 15 Grad.
Am Freitag steigt das Unwetterrisiko deutlich
Am Freitag verschärft sich die Wetterlage. Im Tagesverlauf ziehen von Süden nach Norden Schauer und Gewitter auf. Dabei besteht örtlich ein erhöhtes Unwetterpotenzial.
Möglich sind Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 100 Kilometer pro Stunde. Die Gewitter können lokal kräftig ausfallen und innerhalb kurzer Zeit erhebliche Regenmengen bringen.
Da die Gewitter voraussichtlich nur einzelne Gebiete treffen, können die Wetterverhältnisse regional stark unterschiedlich ausfallen. Während es an einem Ort trocken bleibt, kann es wenige Kilometer entfernt zu heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen.
Die Temperaturen erreichen am Freitag noch einmal 26 bis 30 Grad. Der Wind weht abseits der Gewitter meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen.
Gewitter halten bis in die Nacht an
In der Nacht zum Samstag bleibt es vielerorts stark bewölkt. Gebietsweise fällt schauerartiger und teilweise kräftiger Regen. Auch einzelne Gewitter sind weiterhin möglich.
Die Unwetter ziehen nur langsam nach Nordosten ab. Deshalb kann es bis in die Nacht hinein zu Starkregen und kräftigen Böen kommen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 18 und 16 Grad.
Der zunächst schwache Wind dreht später auf West und frischt mäßig auf.
Am Wochenende kühler und windiger
Am Samstag bleibt es wechselnd bis stark bewölkt. Zeitweise treten Schauer und einzelne Gewitter auf. Im Tagesverlauf wird es von Westen nach Osten zunehmend trockener.
Mit Höchstwerten zwischen 21 und 24 Grad ist es deutlich weniger warm als an den Vortagen. Der Nordwestwind weht mäßig bis frisch. In der Nordhälfte Brandenburgs und bis in den Berliner Raum sind zeitweise Windböen bis 60 Kilometer pro Stunde möglich. Am Abend lässt der Wind wieder nach.
In der Nacht zum Sonntag ziehen bei wolkigem bis stark bewölktem Himmel gebietsweise Regenfälle durch. Die Temperaturen sinken auf 15 bis 12 Grad.
Am Sonntag bleibt das Wetter wechselhaft. Bei vielen Wolken fällt zeitweise schauerartiger Regen. Die Höchstwerte erreichen nur noch 20 bis 22 Grad. Dazu weht ein mäßiger West- bis Nordwestwind, der vereinzelt böig auffrischen kann.
In der Nacht zum Montag lockert die Bewölkung zeitweise auf. Örtlich sind noch Schauer möglich. Die Tiefstwerte liegen zwischen 12 und 9 Grad.
