Wetter in Brandenburg
: Jetzt werden die 40 Grad geknackt

Brandenburg steht vor dem heißesten Abschnitt der aktuellen Hitzewelle.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Hitze in Deutschland

Jetzt werden auch die 40 Grad geknackt.

Thomas Warnack/dpa

Nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes steigen die Temperaturen in der Region in den kommenden Tagen weiter an. Am Wochenende sind örtlich bis zu 40 Grad möglich. Damit wird die Hitze nicht nur zur körperlichen Belastung, sondern erhöht auch die Gefahr von Wald- und Flurbränden.

Das Wetter im Donnerstag und Freitag

Bereits am Donnerstag wird es in Brandenburg sehr heiß. Bei viel Sonnenschein und nur wenigen Wolken erreichen die Temperaturen verbreitet Werte über 30 Grad. Der Deutsche Wetterdienst rechnet in Berlin und Brandenburg mit Höchstwerten zwischen 32 und 36 Grad. In der Nacht zum Freitag kühlt es nur mäßig ab, die Tiefstwerte liegen voraussichtlich zwischen 19 und 13 Grad.

Am Freitag verschärft sich die Lage weiter. Es bleibt sonnig und trocken, die Temperaturen steigen erneut deutlich an. Besonders im Süden Brandenburgs sind bis zu 37 Grad möglich. Damit wird die Belastung für den Körper spürbar zunehmen, vor allem in dicht bebauten Gebieten, bei körperlicher Arbeit im Freien und für Menschen mit Vorerkrankungen.

Der Samstag wird besonders heiß

Der Höhepunkt der Hitzewelle wird nach aktueller Prognose am Samstag erwartet. Dann können in Brandenburg und Berlin 37 bis 40 Grad erreicht werden. Damit rückt die 40-Grad-Marke erstmals in dieser Hitzewelle in der Region in Reichweite. Ob sie tatsächlich an einer offiziellen Messstation geknackt wird, steht erst nach den Messungen fest. Klar ist aber: Es wird außergewöhnlich heiß.

Neben der Hitze steigt am Wochenende auch das Gewitterrisiko. Im Verlauf des Samstags können sich von Südwesten her hochreichende Quellwolken bilden. Vereinzelt sind Hitzegewitter möglich, dabei kann es auch zu stürmischen Böen kommen. Solche Gewitter bringen zwar örtlich kurzzeitig Abkühlung, können aber auch gefährlich werden, besonders bei Starkregen, Böen und Blitzschlag.

Der DWD warnt bis einschließlich Sonntag vor starker Wärmebelastung. Am Samstag und Sonntag ist gebietsweise sogar extreme Wärmebelastung möglich. Hinzu kommt die Trockenheit: In Verbindung mit niedriger Luftfeuchtigkeit steigt die Gefahr von Wald- und Flurbränden. Wer sich über die aktuelle Lage informieren will, sollte die geltenden Waldbrandstufen der zuständigen Forstbehörden beachten.

Auch am Sonntag bleibt es zunächst sehr heiß. Die Temperaturen erreichen nach aktueller Vorhersage erneut hochsommerliche bis extreme Werte. Erst im weiteren Verlauf kann die Gewitterneigung zunehmen. Eine nachhaltige Entspannung ist damit noch nicht sofort in Sicht, auch wenn einzelne Gewitter die Hitze vorübergehend dämpfen können.

Wichtig ist in den kommenden Tagen vor allem, die Hitze ernst zu nehmen. Anstrengende Tätigkeiten sollten möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Ausreichendes Trinken, kühle Räume und Schatten werden entscheidend. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kleinkinder, Pflegebedürftige und